chen durchsetzt ist (auch erweist sich die Schicht nicht fundleer, aber arm an Keramik). Wenn wir in unserer Hypothese weiterfahren, so können wir annehmen, dass beim Aufbau der zweiten Siedlung der Siedlungsplatz auf dem Niveau der Feuerstelle durch eine Randbefesti- gung gesichert werden und die schmale Terrasse gleichzeitig künstlich erweitert werden sollte (Abb. 7). Abb. 7 Skizze der vermutlichen Randbefestigung mit künstlicher Terassenerweiterung Es könnten also etwa 2 m nördlich der Feuerstelle Holzbalken in einem Abstand von ca. 1,5 m in den Abhang gerammt und durch Flechtwerk miteinander verbunden worden sein (damit wären auch die beiden Vertiefungen im Südprofil von F VIII erklärt). Der dahinter- liegende freie Raum wäre mit einer Trockenmauer (die jetzt verstürzt vorliegt) und mit Planierungsmaterial aufgefüllt worden, so dass der Wohnhorizont künstlich nach Norden erweitert worden wäre. Was die Verfolgung von Schicht 4 betrifft, so muss gesagt werden, dass diese Schicht ärgerlicherweise kurz hinter dem Südprofil von F VIII ausläuft, und dass wir somit praktisch kein Fundmaterial haben, um die Hypothese einer älteren Besiedlung zu unterstützen. 64
        

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