Es wird zuerst auf eine Tiefe bis 40 cm gegraben. Auf der unteren Terrasse, bei m 14 —17 zeigt sich unter der ca. 40 cm starken hell- braunen Walderdeschicht eine mit Kohle durchsetzte Versturzschicht. Der obere, südliche Teil des Schnittes erweist sich als steril, indem sich unter der verstürzten Humusdecke gleich Moränenkies befindet. Da die nach Norden führende dunkle Versturzschicht gegen unten immer mächtiger wird, wird der Sondierschnitt von 18 m auf 22 m ver- längert. Das Fundmaterial (viele Knochen, Scherben, 1 Bronzespirälchen, vereinzelt Holzkohlestücke) stammt aus grau- bis schwarzgefärbten verstürzten Kulturschichten, die immer wieder durch alten und neuen Baumbestand gestört sind. Darunter lagert eine Lehmschicht, die öfters Nester von Kultur- schicht enthält (oft nur 1 — 2 cm dick). Es deutet also darauf hin, dass die Lehmschicht und die dunkle Versturzschicht sekundär gelagert und von weiter oben abgerutscht sind. Unter der Lehmschicht zeigt sich der sterile Moränenkies. Noch während der Sondierung 1972 wird östlich von Schnitt I, im rechten Winkel dazu, mit einem Schnitt II begonnen, welcher in den folgenden Jahren, unterteilt in IIa und IIb, vertieft und erweitert wird. Im Südprofil von Schnitt IIa (Plan 2) zeigt sich dieselbe Versturz- schicht von Schnitt I wieder. Zusätzlich sind darin aber noch durch Brand rötlich gefärbte Lehmbänder eingeschlossen. Man könnte also vermuten, dass oberhalb von Schnitt IIa noch eine Hütte oder etwas derartiges gestanden haben könnte. Schnitt IIb wird zur besseren Erfassung des Profils vertieft. Beim Putzen der Oberfläche der Kulturschicht kommt am NW-Ende des Schnittes eine Stelle mit stark rot gefärbtem Lehm zum Vorschein. Nach weiteren Abtragungen ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um eine Feuerstelle handelt, denn sie ist rechteckig mit Steinplatten belegt und von einem durch Kohlereste schwarz gefärbten Band umgeben. Die weitere Umgebung ist durch Brandeinwirkung z.T. rötlich gefärbt (Abb. 4 und Plan 3). Im Folgenden wird Schnitt IIb bergseitig in voller Breite zu Feld IIb erweitert. Aus dem Südprofil ist einmal ersichtlich, dass die Versturzschicht in der SO-Ecke eine Mächtigkeit von 30 cm aufweist, gegen die SW-Ecke aber verschwindet; zum anderen zeigen sowohl Kulturschicht wie darunterliegende Lehmschicht ein höheres 56
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.