— 299 — 244. Donauwörth,1 1343 April 3. Kaiser Ludwig der Bayer2 erklärt, dass er den Propst, Konvent und das Kloster Ochsenhausen3 mit Leuten und Gütern in seinen Schutz ge- nommen und ermahnt den Bürgermeister, Rat und die Gemeinde zu Ulm, den genannten Propst als Bürger aufzunehmen und ihn samt sei- nem Gotteshaus zu schützen vor dem von Schellenberg,4 Vogt des Klosters («vor dem / von Schellenberg des selben klosters v o g t» 
j und nicht zu gestatten, dass sie ihr Vogt über das alte Recht und das festgesetzte Vogtrecht beschwere oder jemand anderer sie an ihren Leuten und Gütern schädige, auch mahnt er sie, da das Kloster jetzt sehr in Not ist, von ihm eine Steuer zu neh- men, die es gut aufbringen kann. V i d i m u s im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 481 Kloster Ochsenhausen n. 202 von 1469 September 6 durch Peter Spitaler und Ulrich Propst zu Wengen- Ulm. — Pergament 20,4 cm lang X 36,0, Plica 5,8 cm. — Zwei Siegel hängen an Pergamentstreifen. Rückseite: «Vidimus super literas Imperatoris 
ludwici» (15. Jahrh.); «Vidimus Von Herrn Petter Spitaler vnd Propst zun Wengen vber Kay- ser Ludouici schreiben An die Statt Vlm, das Gottshaus zu burger auffzunemmen vnd dasselbig Zu beschürmen vor Jerem Vogt dem von Schellenberg, Anno 1490-» (17. Jahrh.); «Cista 
71'.. und «E. N. 
7» (17. Jahrh.); «23-11-4» (19. Jahrh.); «1343» (Blei, modern) «202» (blau, modern). 1 Donauwörth, B. 2 Ludwig der Bayer f 1347. 3 Ochsenhausen, osö. von Biberach. 4 = Swigger II. von Schellenberg, Sohn Swiggers I. 245. Biberach, 1345 Januar 21. Pfalzgraf Stephan,1 Herzog in Bayern erklärt, dass er dem eh- renfesten Mann, dem Tölzer von Schellenberg2 («vesten manne . . dem Töllentzer von 
Schellenberg ») hundert Pfund Konstanzer Pfennige schuldig ist, für den Dienst, den er ihm bis- her getan und auch weiter tun soll. Er verpfändet ihm dafür die Mühle zu Leutkirch, bis Stephan oder sein Vater, der Kaiser sie wieder einlösen.
        

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