— 290 — Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 481 Kloster Ochsenhausen n. 1070. — Pergament 13,2 —14,4 cm lang X 25,4, keine Plica. — Bescheidene Initiale über vier Zeilen. — An Pergamentstreifen, der von der Urkunde ge- schnitten und durch zwei Schnitte gezogen ist, hängt Siegel, rund, 2,5 cm, am Rand abgebrochen und abgewetzt, ziegelrot-gelb, zwei Frauengestalten sitzend, die sich die Rechte reichen und darunter mit der Linken einen Spitzovalschild halten, auf diesem zwei Querbalken (Mitte und Spitze) unter dem Schild Hund nach re. sitzend. Umschrift zerstört: ARDI.DE.SC E.BERC 
— Rückseite: «vber daz vogt recht ze 
rainstetten» (14. Jahrh.); «N. 
6» (17. Jahrh.); «Marquart von Schellenbergs übergab der vogttey zu Rainstetten Anno 
1353» (17.Jahrh.); «Cista LXII n. 
5» (17. Jahrh.); «3.16.181». (Blei, 19. Jahrh.); «1070» (blau, modern). Auszug: Büchel, Regesten d. Herren v. Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 73 n. 828 (nach Original, jedoch mit Datum 20. Juli). Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 80, 89. 1 Marquard II. von Schellenberg-Wasserburg, ehemals Landvogt, letzter Schellenberger im Besitz des Eschnerberges. 2 Reinstetten, onö von Biberach. 236. Memmingen, 1333 Juli 15. Marquard der Alte von Schellenberg} Ritter («Marquart der Alt von Schell enberc Ritter ver- kauft Hermann Abt von Reinstetten,2, Bürger von Memmingen und sei- nen Erben die Vogtei zu Reinstetten um 112 Pfund Haller. Als Bürgen stellt er seinen Schwager Schwigger den Alten von Mindelberg,3 Ritter, Burkard von Ellerbach4 den Jüngeren, Ritter, Ulrich5 den Ritter und Marquard von Schellenberg6 seine Söhne («hern Vi- rich von / Schellenberg Ritter min sun, Marquart von Schellenberc min s u n / »J und Berchtold den Pfaffen von Isenburg;1 wenn ein Bürge stirbt, soll innerhalb eines Monats ein neuer gesetzt werden. Geschieht das nicht, dann haben die anderen bei Mahnung in den Reichsstädten Geiselschaft zu leisten.
        

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