Jahresbericht 1979 des Liechtensteinischen Landesmuseums MUSEUM UND ÖFFENTLICHKEIT Mit 62 Führungen ist im vergangenen Jahre die bisher grösste An- zahl von geführten Besichtigungen zu verzeichnen. Dies steht im Zu- sammenhang mit den Lehrerkursen des Schweizerischen Vereins für Handarbeit und Schulreform, die im Sommer 1979 in Liechtenstein stattfanden und über 2000 in der Erziehung beschäftigte Personen ins Land brachten. Im Programm der Kurse waren auch Museumsbesuche und ihre pädagogische und didaktische Auswertung eingebaut. 34 Schul- klassen besuchten das Museum und wurden teils von ihren Lehrern, teils von museumseigenem Personal geführt. Die enge Zusammenarbeit des Museums mit dem Schulamt und den Lehrern, die im Vorjahr ange- bahnt wurde, scheint nun Früchte zu tragen. Insgesamt sind 12'270 Museumsbesuche zu verzeichnen, wovon 6,760 zahlende Besucher sind. Bekanntlich haben die Mitglieder des Historischen Vereins und der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft, sowie Schüler in Begleitung der Lehrer, ferner auch offiziell geladene Gäste Anspruch auf freien Eintritt. Auch den Teilnehmern an den Lehrerkursen standen die Schausammlungen gratis zur Verfügung. VERANSTALTUNGEN Bis zum 28. Januar 1979 dauerte die vielbeachtete Ausstellung «Porträts aus Liechtenstein». Sie kann als Bestandesaufnahme für Per- sonendarstellungen bis zum Ersten Weltkrieg gelten. Alle Exponate wurden photographisch festgehalten und bilden einen wichtigen Bestand- teil in der diesbezüglichen Sammlung. Fast die Hälfte der Besitzer konn- ten sich zu einer Restaurierung der ihnen gehörenden Bilder entschlies- sen, so dass die Ausstellung auch im Hinblick auf die Pflege alten Kulturgutes eine positive Wirkung hatte. Vom 16. Februar bis 18. März wurde die Ausstellung «Luchs und Wildkatze» angeboten, eine Wanderausstellung, deren Exponate vom 243
        

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