Oktober 1829) wurde sie und der Wassersammler zusammen auf 800 Gulden geschätzt. Der Grund und Boden war dabei nicht einbezogen, er blieb nach wie vor Eigentum der Gemeinde Eschen. Im Grundbuch begegnet man unter der Einlage Hsb. Nr. 31 1/3 Wendelin Oehri als letzten Besitzer der Säge. Diese muss dann später eingegangen sein, denn in dem am 24. Juni 186918 zwischen der Ge- meinde Eschen und den Unternehmern Franz Schenk und Franz Josef Gstöhl zustandegekommenen und hier gleich anschliessend zum Ab- drucke gelangenden Vertrage19 verpflichteten sich die letzteren bereits zur Erstellung einer «Mühle und Säge». VERTRAG Zwischen der Gemeinde Eschen unter Vertretung des Vorstehers Alois Schlegel, des Cassiers Martin Allgäuer und der ständigen Gemeinde- räthe Albert Schädler, Andr. Batliner, Fr. Jos. Hoop, Franz Jos. Marxer u. Mart. Jos. Oehri, sowie der zu diesem Zwecke am 22. Mai d. J. ge- wählten, verstärkenden Gemeinderäthe Andr. Fehr, Andr. Batliner Nr. 36, Fr. Jos. Allgäuer, Joh. G. Ritter, Fr. Jos. Marxer, Nr. 127, Jos. Schaffhau- ser und Peter Kieber von hier einerseits, dann des Franz Schenk von Oberbeuren Kt. St. Gallen und Franz Jos. Gstöhl Nr. 81 jun. andererseits ist am Ende gesetzten Datum folgender Vertrag abgeschlossen worden. 1. Die oben angeführte Gemeindebehörde überlässt den Bauunterneh- mern Franz Schenk und Franz Jos. Gstöhl zur Erstellung einer Mühle u. Säge im Oberschaanwald auf dem linken Ufer des Kleinlochbaches am Bergfusse a) einen Bauplatz mit einem Flächeninhalte von 400 (vierhun- dert) Quadratklafter; b) das Servitutsrecht mit Mahl- und Sägegegenständen durch die Eschner Waldung zu fahren; c) die Benützung des Kleinlochbach-Wasserfalles bis zu einer Höhe von Einhundertundsiebenzig Fuss (Horizontalmass) Gefälle vom Bauplatz aus gemessen. 18 Gem. Arch. Eschen, 11/82. 19 Dasselbe, I/76a. 166
        

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