erarbeitet sein. Voraussetzung dafür ist die objektive, die sachliche In- formation durch die zuständige Behörde. Die Befassung mit öffentlichen Angelegenheiten hat immer einen entsprechenden Verzicht in der Be- tätigung im privaten oder beruflichen Bereich zur Folge. Aber dieser Verzicht hält sich auch dann in zumutbaren Grenzen, wenn man die für eine objektive Urteilsbildung nötigen Informationen nicht zuhause di- direkt vom Bildschirm erhält, sondern sich erst damit befassen muss, zumal der Wohlstand, den die letzten vierzig Jahre gebracht haben, uns diesen Verzicht erleichtern. An den mit besonderen politischen Funk- tionen betrauten Staatsbürger, an den Politiker also, werden selbstver- ständlich strengere Massstäbe gelegt. Er hat die von ihm übernommenen Aufgaben ohne Rücksicht auf sein Privatleben und unter Umständen auch auf Kosten seiner beruflichen Verpflichtungen zu erfüllen. Für beide aber, für den Bürger und für den Politiker, mag der heutige Tag Anlass sein, ihre Verpflichtungen gegenüber der Öffentlichkeit zu über- denken und sie zu vergleichen mit den von unserem Fürsten erbrachten Leistungen und mit dem Ausmass seiner materiellen Opfer und seines persönlichen Verzichts. Durchlauchtigster Landesfürst! Am Gedächtnistag Ihrer vierzig Regierungsjahre, die unserem Land zum Segen gereichten und für deren volle Würdigung Zeit und Worte fehlen, sagt Ihnen Ihr Volk herzlichen Dank für Ihr unermüdliches Wirken zum Wohle des Landes. Wir er- neuern unser vor vierzig Jahren abgegebenes Gelöbnis, treu zum Für- stenhaus zu stehen und im Staate mitzuwirken entsprechend den Fähig- keiten und Möglichkeiten jedes Einzelnen. Gott schütze Fürst, Volk und Vaterland ! XI
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.