— 250 — auch wegen der Steuer /«pensio seu 
precaria»,) an die Schwiegermutter Ulrichs von Pflegelberg, Mechthild von Laubenberg.6 Ulrich von Pjlegel- berg und seine Söhne verzichten gegen Zahlung von zwei Mark Silbers Konstanzer Gewicht auf alle ihre Rechte. Zeugen waren Herr Heinrich Schenk von Ittendorf,1 Herr T ö l z er von Schellenberg6 /«domino Tellentzerio, de 
Schellemberg»J beide Rit- ter, der Prior von Weissenau, Wernher von Rosenharz9 Friedrich ge- nannt Holbain, Johannes genannt Guldin (Aureus ),10 der Schreiber der Herren von Schellenberg /«Nota- rius dominorum de 
Schellenberg»), Hermann genannt Regenolt und andere Vertrauenswürdige. Auf Bitten siegelten neben den Ausstellern die wackeren Männer, die Ritter, Ulrich und der sogenannte Tellentzer von Schellenberg, /« S t r e - nuorum virorum, dominorum vlrici et dicti Tel- lentzer, 
militumnj, die ofterwähnten Landvögte von Ober- schwaben («sepedicti, Gubernatores Sweuie partis Superioris.») Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 523 Kloster Weissenau n. 1537. — Pergament 19,4 cm lang X 41,2, Plica, 4,3 cm. — Über dem Text: «III Fase. Nr. 4. lit 
C» und «836 
Ill.a» (rot, 18. Jahrh.). — Renuntiationsformeln nach römischem Recht. — Es hängen fünf Siegel an Pergamentstreifen in je drei Einschnitten, aus dem Rand der Plica, alle in zerrissenen Lederhüllen: 1. (Ulrich von Pflegelberg) dreieckig, leicht spitzoval, 4,7 cm lang X 2,8, dunkelgraugelb, Ständer mit zwei Dreschflegeln. Umschrift: + V. DE. PHLEGELBERCH - 2. (Konrad von Pflegelberg) rund, 3,5 cm, gelbgrau, Spitzovalschild, Ständer mit zwei Dreschflegeln, an den Stöcken Ringe, Umschrift: + S . CVNRADI. DE PFLEGELBERCH 
— 3. (Mangold von Pflegelberg) rund, 4,6 cm, dunkelgrau, im blumenverzierten Siegelfeld auf Spitzovalschild Ständer mit zwei Flegeln wie bei 1., doch primitiver Ständer. Umschrift: + S. MANGODIS DE ... BERG 
- 4. (Ulrich von Schellenberg) rund, 5 cm, gelbgrau, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift soweit sichtbar verwischt: ELLENBERCH+ 
— 5. (Tölzer von Schellenberg) rund, 4 c:n, gelbgrau, Spitzoval- schild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift: SCHELLE — Rückseite: «de 
Sänglingen» (14. Jahrh.); «Conpositio Vi militis de .. legelberch ex parte Mahildis de 
lobenberch» (14. Jahrh.); «Quomodo Vlricus miles de pflegilberg Conradus et Schwigkerus filii per amicabilem compositionem renun-
        

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