ERSTER ABSCHNITT Die Zeit der Teilungen § 1 Die vorhausrechtliche Periode I. Der Ursprung des Hauses Zwei neuere Untersuchungen behandeln die Frage nach dem Ur- sprung des Hauses Liechtenstein. Gustav Wilhelm hat einen Zusammen- hang mit den Herren von Donauwörth gesehen, Mitscha-Märheim mit den Babenbergern. Auf beide Hypothesen ist hier nicht näher einzu- treten. Der erste Namensträger ist Hugo, der zwischen 1133 und 1142 in sieben urkundlichen Nachrichten erwähnt wird, sechsmal als Zeuge, einmal als Schenkgeber eines Lehens Prumsendorf an das Stift Kloster- neuburg.1, 
2 Er ist identisch mit einem Hugo von Kranichberg,3 dem 1142 König Konrad III. Petronell zu Eigen gibt.4 Die Untersuchung Mitscha-Märheims bietet nun aber nicht nur für die Vorfahren Hugos, sondern auch für dessen Deszendenz Neues. Er schliesst die Lücke zwischen Hugo und der bisher als folgenden betrachteten Generation mit einem Dietrich.5 Dieser soll in die folgende Übersicht einbezogen werden, die im übrigen den bisherigen Anschauungen folgt" und die weiteren Abweichungen Mitscha-Märheims, da für die vorliegende Arbeit unerheblich, nicht berücksichtigt. Es ist indessen darauf hinzuweisen, dass die Deszendenz Hugos noch keineswegs gesichert ist; erst ab der dritten Generation nach Hugo, der auch Heinrich I., der Stammvater der heutigen Liechtensteiner, an- gehört, sind die verwandtschaftlichen Zusammenhänge im wesentlichen bis heute lückenlos gesichert. 1 Falke I, 16 ff. 2 Alle Urkunden bei Jenne; sechs davon, jene aus dem Klosterneuburger Saal- buch: FRA2 4 n. 165, 192, 315, 620, 622, 635. 3 Mitscha-Märheim, 24. 4 Siehe Hirsch, der auch das Originaltranssumpt im Wortlaut bringt. 5 Mitscha-Märheim, 44 f. 6 Wilhelm, Stammtafel 1. 16
        

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