— 231 — 191. In der Kirche zu Ebersbach} 1300 September 29. Kuno von Rüthi2 verkauft mit Zustimmung seiner Ehefrau zwei Höfe zu Winnenden3 mit Zubehör der Äbtissin und dem Konvent des Klosters Baindt* um 24 Mark Silbers. Die Urkunde wird gesiegelt mit dem Siegel des Ausstellers und seiner Herren von Schellen- berg, Herrn Marquards5 und Herrn Ulrichs5 ('«mi- ner herron von schellenberch, herren ..Markarz-/ vnt herren .. W° 
lrichez»^, des Johann von Ringgenburg6 und Heinrichs von Lichtenfeld.1 Zeugen waren Heinrich der Leutpriester von Ebersbach, Sintpreth, Leutpriester zu Aulendorf,8 Alber von Ringgenwei- ler,9 Ulrich der Ordenar, Konrad Bi dem Bach, Wimar von Sclegewidon, Bruder Heinrich der Kaufmann, Bruder Konrad von Roggenbeuren,10 Bruder Hermann von Atzenberg11 Konrad der Murar, Brüder zu Baindt. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 369 Kloster Baindt n. 257. — Pergament 12,5 cm lang X 28,3, Plica 1,7 cm. — Initiale über fünf Zeilen. — Es hängen an Hanfschnüren, die in je zwei Löchern der Plica geschlungen und geknüpft sind, fünf Siegel, davon die ersten vier in Papierhüllen von Regesten: 1. (Konrad v. Rüthi) beinahe dreieckiges Spitzovalsiegel, 5,1 cm lang X 4,5, beschädigt, mit Pasta behandelt, ziegelgelb, im rauten- und rosettenverzierten Siegelfeld zwei gekreuzte Reuthauen. Umschrift: + S'CV DE RVI. . I — 2. (Ulrich von Schellenberg) rund, 4,9 cm, ziegelgelb (abgussbehandelt) am Rand stark beschädigt, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift: + . SIGILLVM VLRICI. DE . S BERCH 
— 3. (Marquard von Schellenberg) rund, Rand teilweise abgebrochen, etwa 4,8 cm, ziegelgelb, Spitz- ovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift: + S' MARQA.. . DE . SCHEL .. B ' C Stern. 
- 4. (Johann v. Ringgenburg) beinahe dreieckiges Spitzovalsiegel, 5,6 cm lang X etwa 4 cm, obere Ecke abgebrochen, ziegelgelb (Abguss) zwei Türme mit drei Zinnen, Umschrift: +S' IOHANNIS . MIL . DE RIGGEB . RC 
- 5. (Heinrich v. Lichtenfeld) rund, 4,2 cm, gelb, Ober- fläche fast ganz abgewittert, Spitzovalschild undeutlich, Umschrift: CHT . . VEL — Rückseite: «zwen hofe ze 
winenden» (14. Jahrh.); «wie die zwen höf ze Winen- den Erkouf sind von Cüncz von 
Rüti» (14. Jahrh.); «Kün de 
rüthi» (14. Jahrh.); «das Gottshauss hart die Zwen höff zu Winenden vmb 24 Marek Erkaufft 1300» (16. Jahrh.); «W. 12 Num. 
3» (17.Jahrh.); «19.18.38» (19. Jahrh.); «257» (blau und mit Blei, modern).
        

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