— 221 — 183. 1291 Februar 24. Ritter Johannes von Ringgenburg1 verzichtet auf Vorsprache der wackeren Männer der Herren von Schellenberg2 («ad petitio- nem Strennuorum virorum dominorum de Schellenberch») und anderer Ritter auf alle Ansprüche auf einen Hof zu Oberhofen3 und und auf die Söhne des sogenannten Buoman, ihre Frauen und Kinder; da Abt und Konvent des Klosters Weissenau all das von Jakob von Heggeibach4 und seiner Frau Elisabeth, einst Witwe Wernhers von Oberhofen gekauft hatten. Zeugen waren Marquard v o n Sehet- l e nb e r g2 («Marquardus de 
Schellenberch»,), Symon Ritter von Tannenfels,5 Ulrich und Hermann Brüder, Ritter von Mont- fort6 («de monte 
forti»), H. Eberhard und C. Gebrüder, Ritter von Sumerau,7 Jakob, Ritter von Helmsdorf,8 Ber., Ritter von Dabetswei- ler,0 Walther von Heggelbach, C. und Eberhard von Moosheim,10 Ulrich Faber (= Schmied), Schreiber von Ravensburg, C. Spilman, Brendr von Lindau und der sogenannte Stete von Schellenberg11 («die- tus Stete de 
shellen-/berch») und viele andere. Die Urkunde wird mit dem Siegel des Ausstellers und des Herrn Marquard von Schellenberg («domini Marquardi de shellenberch»j bekräftigt. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 523 Kloster Weissenau n. 1527. — Pergament 20,4 cm lang X 11,8, Plica 2 cm. — Über dem Text: «739. III 
a.» und «III fasc. Nr. 3 lit 
c.» (18. Jahrh.). — An Hanfschnüren, die durch je zwei geschnittene Löcher der Plica gezogen und geschlungen sind, in zerrissenen Lederhüllen zwei Siegel: 1. (Johann v. Ringgenburg) dreieckig, schwach oval, 5,5 cm lang X ca. 4,5, obere Ecke re. abgebrochen, ziegelgelb, Mauer, von zwei hohen Türmen mit je drei Zinnen flankiert, darunter auf Querleiste drei Sporenschnallen. Umschrift: + S' . . . . NIS . SEIOR . S . . . DE . RIN C 
— 2. Marquard von Schellenberg) rund, 4,6 cm, ziegelgelb, am Rand beschädigt, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Um- schrift: + S . MARQUARDI. DE . SCHELLENBERC 
Stern. Rückseite: super curia in 
oberhouen» (14. Jahrh.); «1291 (1286 gestrichen) Lad 14» (17. Jahrh.); «Re-
        

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