— 220 — 182. 1290 Oktober 23. Heinrich der Vogt von Sumerau1 übergibt dem Kloster Wein- garten die zwei Lehen in dem Schachen2 auf Bitten des damit von Weingarten belehnten Ritters Heinrich Stambilaer, der sie dem Kloster zur Abtragung seiner Schulden verkauft hat. Zeugen: Der Propst zu Waldsee, Hiltebrand Ritter von Molbrechtshus,3 Ulrich Ritter von Tanne* Her. Schado von Willis,5 Fr. von Nördlingen, Friedrich Holbain, Ammann von Ravensburg, Fr. von Ankenreute,6 C. Wolf egger, Johann Heller, H. von Altdorf,7 H. von Hosskirch.8 Es siegeln neben dem Aussteller Ulrich9 und Marquard10 von Schellenberg (« V 1 r i c i et Marquardi fratrum de Schellenberch »). Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 515 Kloster Weingarten n. 1468. — Pergament 18,1 cm lang X 17,2, Plica 1,0 cm. — Ganz einfache Initiale über zwei Zeilen. — Vier, und abseits davon zwei weitere dreieckige Löcher aus der Plica geschnitten, Pergamentstreifen und Siegel fehlen. Rückseite: «f. 18 Henricus Aduocatus de Sumerowe miles, proprietatem dominorum feodorum in dem Schachen Monasterio S. Martini de Weingarten contulit et resignauit Anno 1290 X. Cal. 
Novembris». (16. Jahrh.); «Schachen Zehendtambts disseits N. 1» (um 1700); «53.25.163» (Blei, 19. Jahrh.); «1468» (blau, modern). Regest: Wirtemberg. Urkundenbuch Bd. 9 S. 392 n. 4024. 1 Summerau, Gde. Neukirch ö. von Friedrichshafen. 2 Schachen bei Baindt, Ravensburg. 3 Molperthaus bei Wolf egg, ssö. von Waldsee. 4 Alttann bei Wolfegg ssö. von Waldsee. 5 Willis Gde. Dietmanns onö. von Waldsee. 6 Ankenreute bei Gaisbeuren, Stadt Waldsee. 7 Altdorf = Weingarten. 8 Hosskirch sw. Saulgau BW. 9 Ulrich von Schellenberg, Landvogt und Landrichter, Mitbegründer der schellenbergischen Herrschaft Wasserburg. 10 Marquard von Schellenberg, sein Bruder, Landvogt und Landrichter, Mitbegründer der schellenbergischen Herrschaft Wasserburg. Über beide Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 28-52 (ohne Benützung die- ser Urkunde).
        

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