— 217 — Wangen gegen je ein Viertel Haber mit der Erklärung, dass sie von den Bauern dieser Güter weder Steuer noch Herberge («necque stüiram vel herbergam») oder eine andere Auflage verlangen werden, widrigenfalls Weingarten jemand anderen zum Vogt machen kann. Auch dürfen sie die Vogtei weder verkaufen noch verpfänden oder verleihen. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 515 Kloster Weingarten n. 603. — Pergament 15,6 cm lang X 17,1, Plica 1,8 — 2,3 cm. Es hängen an Hanf- schnüren, die mit Schlingen in zwei Löchern der Plica befestigt sind, zwei Siegel: 1. (Ulrich von Schellenberg) Rest, graugelb, Stück des Spitzovalschildes mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte). 2. (Marquard von Schellenberg) Rand stark abgewetzt, rund, ca. 5 cm, graugelb, spitzer Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt [schmal] und Spitze), Umschrift: MARCVAR (Ligaturen), Rückseite: «Super Aduocaria in 
othachershouen» (14. Jahrh.); «litera dominorum de Scel- lenberch super 
aduocatia» (14. Jahrh.); «Anno 
1289» (17'. Jahrh.); «f. 
17.» (17. Jahrh.);«Maxquard vnd Virich von Nellenburg nemmen das Jus Aduocatiae über des Gottshaus Weingarten 4 güetter zu Ottakershofen Vnd eins zu rütti bey Wangen mit Inuermelter Condition an auf 6 Jahr 
1289» (17. Jahrh.); «Bodnegg 9. 8 N. 
9» (18. Jahrh.); «603» (blau, modern). Abschrift im Hauptstaatsarchiv Stuttgart H 14/15 Kloster Weingarten Kustereibuch S. 79. Abschrift im Hauptstaatsarchiv Stuttgart H 14/15 Kloster Weingarten n. 260 Vogteigüter. Regest: Wirtemberg. Urkundenbuch Bd. 9 S. 267 n. 3839; Büchel, Re- gesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 72 n. 818 (nach Repertorium Weingarten im Haupt- staatsarchiv Stuttgart). 1 Marquard von Schellenberg, Landvogt und Landrichter, Mitbegründer der schellenbergischen Herrschaft Wasserburg. 2 Ulrich von Schellenberg, Landvogt und Landrichter. 3 Ottershofen Gde. Grünkraut ssö. von Ravensburg. 4 Unbestimmt.
        

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