— 215 — 178. 1288 Dezember 17. Wernher von Oberhofen1 verschreibt seiner Gemahlin Guota, ge- nannt von Grünenfels2 seine Besitzungen in Oberhofen mit den dazu- gehörigen Leuten die er vom Ritter Johann von Ringgenburg3 mit dem Silber, das seine Gemahlin als Mitgift eingebracht, erworben hatte. Er bekennt kein Recht zu haben, die Güter und Leute zu verkaufen oder zu vertauschen ohne Zustimmung Guotas. Zeugen waren Ulrich von Schellenberg4 («dominus Vlricus de Schellenberch»), Ulrich von Königsegg? Rudolf von Tobel,6 Swigger von Sc h ei- le nb e r g~ («Swigerus de 
Schellenberch»), Ulrich von Tanne,8 H. von Bavendorf,9 H. von Schellenberg10 («H. de Schellenberch»), Bruder Hugo von Zange,11 alle Ritter, Diethoh von Wennedach,12 T öl z er13 («Toellenzaer»), Ber. von Fron- hofen,14 R. von Streitberg15 C. B a i e r von Schellenberg16 (« C. Baier de 
Schellenberch») und viele andere vertrauens- werte Leute. Es siegelten Ulrich von Schellenberg und der Aussteller. Original im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 525 Kloster Weissenau n. 1526. — Pergament 13,8 cm lang X 21,1, keine Plica. — Bescheidene Initialen der ersten und zweiten Zeile. — Siegel: 1. (Ulrich von Schellenberg) Pergament- streifen, der von der Urkunde geschnitten ist, hängt in der Urkunde, Siegel fehlt. 2. (Wernher v. Oberhofen) an Pergamentstreifen, der von der Urkunde geschnitten ist, in zerrissener Lederhülle, dreieckig, 3,5 cm lang X oben 2,8 cm, graugelb, Lilie, Umschrift: + S. WERhERI. DE. OBR.hO. .N 
- Rückseite: «super curia jn 
Obernhouen» (15. Jahrh.); «Instrumentum protestationis hanc Curiam non vendendi aut permutandi Fasciculi I B. Lad 
14» (17. Jahrh.); «25.23.154» (Blei, 19. Jahrh.); «1526» (blau, modern). Abschrift im Hauptstaatsarchiv Stuttgart H 14/15 Kloster Weissenau n. 282 S.5 (18. Jahrh.). Regest: Wirtemberg. Urkundenbuch Bd. 9 S.241 n.3795; Büchel, Re- gesten z. Geschichte d. Herren v. Schellenberg V, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1906 S. 71 n. 817 (nach Wirtemberg. Urkundenbuch) irrtümlich auch n. 816.
        

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