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1287 Mai 30. Peter von Legau1 verkauft Mechthild, die Frau des C. von Krähen- berg2 samt ihren vier bis fetzt geborenen und den künftigen Kindern dem Abt und Konvent von Weingarten für zweieinhalb Pfund Konstan- zer Münze. Zum Zeugnis und zur Bekräftigung werden die Siegel der wackeren Männer, des Ritters Herrn Marquards von Schel- lenberg3 und des Herrn von Hohentann* («strenuorum virorum domini Marquardi militis de Schell emberch /et domini .. de 
Hohentanne») an der Urkunde befestigt. Original im Hauptslaatsarchiv Stuttgart B 515 Kloster Weingarten n.2116. — Pergament 14,3 — 15,7 cm lang X 16,1, keine Plica. — Einfache Ini- tiale. In der unteren Ecke «7». 
— Renuntiationsformeln. — Beide Siegel fehlen, Pergamentstreifen, die von der Urkunde geschnitten 'und in ihr eingehängt sind, vorhanden. Rückseite: «Litera de 
Leuuon» (14. Jahrh.); «de 1287 3. Kai, Junii» (18. Jahrh.): «Weingarten 
Leibeigenschaft» (19. Jahrh.); «53.32.240» Blei, 19. Jahrh.); «2116» (blau, modern). Regest: Wirtemberg. Urkundenbuch Bd. 9 S. 136 n. 3636. 1 Legau LK Memmingen B. 2 Krähenberg, Leupolz, Wangen BW. 3 Marquard von Schellenberg, Landvogt und Landrichter, Mitbegründer der schellenbergischen Herrschaft Wasserburg. Über ihn Büchel, Ge- schichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 28 — 50 (ohne Benützung dieser Urkunde). 4 Hohentann, Gde. Mutmannshofen LK Kempten B. 177. 1288 Oktober 28. H. genannt Rufus von Fenken1 erneuert mit Zustimmung seines Herrn, des Grafen Hugo von Montfort2 dem Kloster Weingarten die Schenkung seines Hofes Fochenhüser bei Waldburg3 den er mit seiner verstorbenen Frau Adelheid lange als ZAnslehen von dem Kloster inne- gehabt hat. Er behält sich die Nutzniessung auf Lebenszeit vor und be- stimmt, dass nach seinem Tod der Hof in das Sakristeiamt des Klosters
        

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