• In den Erlen, Triesenberg • In den Erlen, Ruggell • am Erlenbach, Eschen • Erlenbachzinken, Eschen • am Erlenbort, Triesenberg • Erlenpritschen, Eschen • im Erler, Eschen Grünerle (Alnus viridis) Stricker (1974, S. 252) deutet die vielen «Tros» und «Troas» auf das vorröm. «drausa», das rr. zu drossa, draus wird und als Lehnwort in die alemannischen Alpenmundarten der Schweiz, Südvorarlbergs und des Allgäus gelangt ist. Hierzu gehören nach Stricker selbst einige häufige Komposita auf Ross, z.B. «Rossboden» (Triesenberg-Malbun, Triesen- Lawena, Balzers-Matta, Schaan-Guschg). Tros und Troas kommen mehrfach, auch in Wortzusammensetzun- gen, in Wartau und Sevelen im Alpgebiet vor. So z.B. im «Trosboden». Auch im Walgau, in Bürs, in «Drosna-Zipfel» oder «Droslaloch» und «Drös» in Nenzing. In unserem Alpenraum finden wir zwei entspre- chende Flurnamen: • im Tröste, Vaduzer-Malbun • im Trosshäldele, Balzers-Gapfahl • Rossboden, Triesen-Lawena, Balzers-Matta, Schaan-Guschg? • Rossboden, Triesenberg-Malbun? Nussbaum (Juglans regia) Der Walnussbaum stammt aus Südwestasien. Die «welsche Nuss» ist in Liechtenstein allenthalben verwildert zu finden, so vor allem in den weniger intensiv bewirtschafteten Rüfewaldungen. Ortsnamen, die nach dem Nussbaum benannt sind, finden sich recht verbreitet bei Hof- namen in der Schweiz. In unserer Region sind Nuss-Flurnamen recht selten, so in Nenzing in «Nussbühel». Den einzigen liechtensteinischen Flurnamen finden wir im Balzner Wald: o Nussbaumries, Balzers 227
        

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