In Liechtenstein ist zudem im Unterland der Familienname Alber seit 1569 belegt. Die Familie Alber soll aus Vorarlberg stammen (Mar- xer u. Tschugmell, 1978, S. 22/23. In Ludesch ist denn auch ein Flur- name «Alberi» belegt, der urkundlich mit einem Peter Alber, gemäss einem Feldkircher Urbar 1487 (vgl. Vogt, 1977, S. 87), in Zusammen- hang steht. • bei dem Alber, Balzers • beim Alber, Schaan (1507, Vgl. JBL VI, S. 64) • Hofstatt zum Alber, Schaan (1701) • Albersfeld, Ruggell ® Albersberg, Ruggell Aspe oder Zitterpappel (Populus tremula) Die Aspe, Espe oder Zitterpappel wäre in Liechtenstein verbreitet, wurde aber als forstliches Unkraut betrachtet und dementsprechend kurzgehalten. Im Volksmund ist der Ausdruck «zittern wie Espenlaub» noch geläufig. In unserer Region sind, im Gegensatz zu einigen anderen Gegenden, die Flurnamen mit Aspi, Espi, Aspen eher selten. Im Walgau findet sich in Frastanz der Flurname «Aspa». Eine «Aspera» in Sevelen deutet Gabathuler (1944, S. 10) nach David Heinrich Hilty als via aspera = eine rauhe Strasse, weil dort einst die Römerstrasse durchging. Frick (1951, S. 209) schreibt den Eschner Flurnamen «Aspen» der Baumart zu. In Liechtenstein sind alle Aspen-Flurnamen nur an eine Örtlichkeit gebunden. Dieser Ort, mit dem Aspen-Gut, gab einer Eschner Familie auch ihren Hausnamen, nämlich «s'Aspers». • au) Aspen, urkundlich 1798 erwähnt (siehe Schädler, 1908, S. 163) • Aspergut, Eschen • Asperblattengass, Eschen (1801) • Asperwald, Gamprin, nördlich des Aspergutes 224
        

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