• In der Birke, Schellenberg • das Birkenmahd unter den Halden, Schellenberg • das Birkele, Ruggell • Birken, Mauren • im Birkenbüchel, Birkenloch, Birkentobel, Planken Bergulme (Ulmus glabra) Die Ulme, in alten Bezeichnungen auch Eime oder Urne geheissen, kommt vorwiegend in den Schluchten und feuchten Laubwäldern oder auf Rüfeschutt vor. Die Ulme tritt unter dieser Bezeichnung in Liechten- stein nicht auf, dies im Gegensatz zur St. Galler Seite etwa im «Ulma- loch» oder in Vorarlberg in «Ulmaboda» in Nenzing. Ein weiterer alter Name für die Bergulme lautet «Rüster», was vom ahd. ruzbaum abgeleitet wird. Durch Einschiebung entstand rustbaum, rüstbaum, rüster, ruossbaum etc. Der Name «Rüster» soll in Balzers noch geläufig sein. Gemäss Brandstetter (1902, S. 79) sind auch viele Flurnamen mit Rusch und Russ auf den Rüsterbaum zurückzuführen. Frick (1976) sieht denn auch im «Ruschegg» im Saminatal ein «Ulmen- egg», zumal die Bergulme dort noch vorkommt. Brandstetter (1902) nennt mit Effe und Effenbaum einen weiteren alten Namen und meint, dass beispielsweise ein von ihm zitierter Evibach auf diese alte Namens- form der Ulme zurückzuführen ist. Auch wir besitzen zwei zusammen- gesetzte Efi- oder Evi-Flurnamen, beide oberhalb Schaan. Beiden Stand- orten gemeinsam ist ein ausgesprochener Schluchtcharakter, wo die Ulme standortsgemäss wäre. Auch die «Evimähder» unterhalb von Ruggell wären mögliche Ulmenstandorte, wobei mir eine solche Deu- tung gewagt erscheint. • Ruschegg, Triesenberg, Garselli • Efisalv-, Evisalftobel, Schaan? • Efiplanken, Efiplankentobel, Schaan ? • Evimähder, Ruggell? 222
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.