Lärche (Larix decidua) Die Lärche ist vor allem in den subalpinen Lagen Liechtensteins weit verbreitet, wo sie als Einzelbaum bis gegen 2000 Meter vordringt. Die Lärche, lat. Larix und rr. «larsch» ist nach Vogt (1972) in der räto- romanischen Form in vielen Flurnamen verankert, so beispielsweise in «Larsch» (Frastanz), in der Alp Malarsch ob Innerbraz (Vorarlberg). Das «Malarsch» in Schaan fällt allerdings durch die Realprobe aus der Betrachtung, da in früheren Zeiten Lärchen wohl kaum bis in den Tal- raum vorkamen. J. B. Büchel (1906) bringt das Schaaner Malarsch mit dem Apfelbaum in Verbindung (vgl. Apfelbaum). Tiefenthaler (1968) sieht im Balzner Pralarisch (Pralawisch?) eine Zusammensetzung mit der Lärche. Gemäss dem natürlichen Verbreitungsareal finden wir die Flurnamen mit der Lärche im Bergraum, so • im Lärchenzug, Balzers « Lärchenegg, Triesenberg-Garselli • in den Lärchen, Triesen-Lawena 9 in den Lärchen, Triesenberg-Älple • Lärchenbüchel, Schaan-Guschg ® Lärchenbüchel, Vaduz-Malbun s Lärchenbüchel, Alple ® Lärchenscherm, Triesenberg-Bargella • bei den Lärchen, Balzers-Gapfahl ® zu Lärchen, Vaduz-Hintervalorsch • Pralarisch (Pralawisch?) Balzers Wacholder (Juniperus communis) Der immergrüne Wacholderstrauch wird in der Mundart meist Reckholder bezeichnet. Als «Reckholder» ist er auch im benachbarten (Vorarlberg) verankert, in Liechtenstein ist nur ein Flurname zu finden: © im Reckholder oder Reckholdera, Triesenberg 214
        

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