weiterentwickeln zu können. Auf jeden Fall wird es notwendig sein, die dargestellten Vorteile unseres kleinen Staatswesens systematisch und konsequent zum Wohle unserer Bürger zu nützen. Vieles, was im Zei- chen des ungestümen Wirtschaftsaufschwungs notwendig und unum- gänglich erschien, erweist sich heute als problematisch, ja als Belastung. Ich möchte heute die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner auf- rufen, an der Zukunft unseres Landes mitzuarbeiten, an einer lebens- werten, freien und selbständigen Zukunft. In Ihrer Thronrede im Jahre 1951 haben Sie, Durchlauchter Landes- fürst, zu den Landtagsabgeordneten gesprochen: «Nicht Sorglosigkeit soll uns führen, sondern ein konstruktiver Optimismus, der auf einem starken Gottvertrauen ruht.» Liechtenstein tut gut daran, sich diese Grundsätze zur Bewältigung seiner Zukunft zu eigen zu machen. Die Vergangenheit war auch einmal eine Zukunft, eine Zukunft, vor der die damals Verantwortlichen auch gestanden sind und in die sie geblickt haben mit Sorge, aber zugleich mit Vertrauen. Für die Entwicklung in den letzten vier Jahrzehnten waren Sie, Durchlaucht, ein wesentlicher Grund für dieses Vertrauen. Das Vertrauen der ganzen Bevölkerung wurde durch Ihr Gelöbnis am 26. Juli 1938 geweckt: «Ich gelobe, meinem Land ein gerechter Fürst zu sein, die verfassungsmässigen Frei- heiten zu wahren, den Bedrängten und Armen ein Helfer und dem Rechte ein getreuer Hüter zu bleiben». Wir Liechtensteiner danken Ihnen für dieses wahrhaft fürstliche Regierungsprogramm und dafür, dass Sie es mit dem Ihnen eigenen Pflichtgefühl in Konsequenz und Beharrlichkeit zum Wohle des Landes und seiner Bevölkerung durch- geführt haben und noch durchführen. Möge Gott Sie, Durchlauchter Landesfürst, die fürstliche Familie und unser Land weiterhin schützen. XXIII
        

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