Partnerschaft und Freundschaft verbinden, und mit unserem Nachbarn im Osten, der Republik Österreich, zu der ein altes und reiches Bezie- hungsfeld besteht. Diese Verbundenheit mit unseren Nachbarn findet ihren besonderen Ausdruck in der Tatsache, dass wir bei den Feierlich- keiten zum 40. Regierungsjubiläum den Herrn Bundespräsidenten der Republik Österreich, Herrn Dr. Rudolf Kirchschläger und Herrn Bun- desrat Dr. Kurt Furgler mit Gemahlin als Gäste und Freunde unseres Landes unter uns haben. Wir danken Ihnen und wir freuen uns, dass Sie uns die grosse Ehre Ihres Besuches geben. Ein kleines Land wie Liech- tenstein braucht Freunde, und wir schätzen uns glücklich, in unseren Nachbarn Freunde zu besitzen. Die vorhin dargestellte Entwicklung, welche unser Land in diesen 40 Jahren genommen hat, wäre ohne die positive Entwicklung, welche unser grosser Wirtschaftspartner Schweiz im gemeinsamen Zollgebiet genommen hat, nicht in dieser Weise möglich gewesen. Die auf den Zollvertrag, den Postvertrag und verschiedenen anderen Übereinkom- men basierenden engen Beziehungen zwischen der Schweiz und Liech- tenstein sind inzwischen weit über das Papier dieser Verträge hinaus- gewachsen. Die gegenseitige Vertrauens- und Verständnisbasis war gross genug, um auch mit der raschen Entwicklung unseres Landes Schritt zu halten. Ich möchte an dieser Stelle der Schweizerischen Eid- genossenschaft und Ihnen, sehr geehrter Herr Bundesrat, der Sie sich unserem Land besonders verbunden fühlen, den Dank für diese stets gewachsene Zusammenarbeit und freundnachbarliche Gemeinschaft aussprechen. Ich hoffe und bin überzeugt, dass auch sich stellende Probleme in Gegenwart und Zukunft in der gleichen Weise gemeinsam angegangen und gelöst werden können. Nicht nur unser Fürstenhaus, dieses wohl in besonderem Masse, sondern die überwiegende Anzahl der Liechtensteiner verbinden viele persönliche Beziehungen mit unserem Nachbarn Österreich. Handelt es sich dabei zum Teil um jahrhundertealte Gemeinsamkeiten, so haben sich vor allem in den letzten Jahren wieder verstärkte Beziehungen auf wirtschaftlichem Gebiet entwickelt. Die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind heute in freundschaftlicher Weise ausgestaltet. Ich darf Ihnen, sehr geehrter Herr Bundespräsident, den wir als Freund un- seres Landes betrachten dürfen, an dieser Stelle für die positive Auf- nahme danken, welche verschiedene liechtensteinische Anliegen bei den Behörden Ihres Landes gefunden haben. XXI
        

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