Wollen, Liechtenstein frei und selbständig zu erhalten und es zum Wohle aller weiterzuentwickeln. Ein Blick in die Gegenwart mag uns zeigen, dass Liechtenstein ein geordneter, moderner, wohl entwickelter Staat ist. Der Blick auf die Gegenwart soll kritisch sein. Auch Ansprachen an Feierlichkeiten sind von dieser Forderung nicht auszunehmen. So ist denn zu sehen, dass die grosse wirtschaftliche Entwicklung der vergan- genen Jahrzehnte, welche unserem Land wirtschaftlichen Wohlstand gebracht hat, auch nicht frei von Problemen ist. Liechtenstein muss sich deshalb auch in diesen Jahren als kleiner Staat in einer sich schnell wandelnden Welt klar sein, wohin sein Weg gehen soll. Der Blick auf die Gegenwart soll uns auch den Blick in die Zukunft schärfen. Obwohl gerade in den letzten Jahren Wissenschaft und For- schung die Zukunft der Menschheit und der einzelnen Staaten mit im- mer mehr Fragezeichen verhängt haben, ist dieser Blick in die Zukunft ein Teil unseres Lebens und unserer Aufgabe. Ausgehend von Vergan- genheit und Gegenwart vermögen wir der Zukunft Konturen zu geben, die uns leiten können. Dies alles soll in Liechtenstein das 40. Regierungsjubiläum unseres Landesfürsten sein. Aber immer wieder kehren die Gedankengänge zu- rück zum Dank. Und auch die Freude hat ihren gebührenden Platz im Rahmen dieser Tage. Im Mittelpunkt unserer Betrachtungen steht die Zeit von 1938 bis 1978. Eine Zeit, welche von ihren ersten Tagen an von der glücklichen, staatspolitischen Hand unseres Monarchen gekennzeichnet war. Am 26. Juli 1938 übernahm Fürst Franz Josef II. als Nachfolger des Fürsten Franz I. die Regierung. Mit den Worten: «Ich gelobe, meinem Lande ein gerechter Fürst zu sein, die verfassungsmässigen Freiheiten zu wah- ren, den Bedrängten und Armen ein Helfer und dem Rechte ein getreuer Hüter zu bleiben» setzte sich der neue Fürst jenes Gelöbnis, das die Entwicklung unseres Landes überdauert hat. Und von dieser Entwick- lung muss zweifelsohne die Rede sein, wenn ein Blick zurück über diese 40 Jahre gemacht werden soll. Dem Betrachter in die Augen springt sicherlich der immense wirtschaftliche Aufschwung, den unser Land während diesen Jahrzehnten vor allem in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat. Der heutige Stand der liechtensteinischen Wirt- schaft ist in der Tat beeindruckend und erst vor kurzer Zeit vermochte XV11I
        

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