Die Beschaffenheit des Schut- tes bestand meistens aus Mauer- abbruch, welcher von dünne- ren Humusschichten horizontal durchzogen war. Die erste Bau- schuttschicht geht von oben bis zu einem Meter Tiefe mit auf- fallend viel Dachziegeln ge- mischt. Dann folgt eine Lagerung von grösseren Bruchsteinen, wel- che von dem Sprengmaterial der beiden Keller stammen dürften, die um 1850 aus den Felsen ge- brochen wurden und sich unter dem Bergfriede und dem Palas befinden. Nach diesen scharf- brüchigen Steinen stiess man auf schwarze Humusschichten. Diese abwechselnden Humusschichten bildeten sich durch jahrzehnte- lange Benützung des Rondells als Wirtschaftshof für Hühner, Schweine und für den Kehricht- abfall nach dem Verfall der in- Fundamentmauern im Nordrondell. 
neren Ausbauten dieses Bauwer- Skizze von Egon Rheinberger kes, etwa von 1630 an. Es folgt nun wieder Mauerabbruch mit sehr viel Ofenabbruch untermengt und bestehend aus ausgebrannten Ziegeln, rötlichem Lehm, Kacheln, Holzkohlenresten und aus trok- kenem Gerölle. Endlich überdeckt ein starker Belag Humus die runde Fläche. Hier sind besonders viele Geschirrscherben, Knochen und mas- senhaft Dachziegeltrümmer zu erwähnen. Mit dem aufgeführten Lehm, der unter den Dachziegeln zu Tage tritt, erreichte man eine Tiefe von 5 m. Dieser Lehm ist wohl als der alte Bodenbelag zu betrachten, er- streckt sich aber nur über die eine Hälfte der Fläche, begrenzt von einer sehr starken Mauer, welche auch erst in dieser Tiefe (5 m) zum Vorschein gekommen ist. Es kommen jetzt noch weitere Fundament- mauern an die Oberfläche. Sie haben, wie aus nebenstehender 
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