Die Schuttaushebung aus dem nördlichen und südlichen Rondell der Burg Vaduz im Jahre 1904 Vorgängig der Restauration der Burg Vaduz wurde im Jahre 1904 das Nordrondell, das fast völlig mit Schutt zugefüllt war, ausgegraben, später auch noch das Südrondell und der südlich gelegene Burggraben. Mit den Ausgrabungen war Egon Rheinberger aus Vaduz betraut. Die- ser berichtete dann auch in der Jahresversammlung des Historischen Vereins am 29. Juni 1905 in Vaduz über die bei den Ausgrabungen ge- machten Funde und die Fundsituation. Gleichzeitig wurde eine «nähere Beschreibung der Funde mit Illustrationen» für das Jahrbuch 1906 des Historischen Vereins angekündigt. Leider ist diese Veröffentlichung nie erfolgt. In den Akten der Domänenverwaltung sind aber zwei Berichte Rheinbergers zuhanden des Fürsten und der Baukommission (Prinz Franz von Liechtenstein, Graf Hans Wilczek, Dr. Franz v. Wieser, Lan- desverweser Karl von In der Maur, Landestechniker Gabriel Hiener und Egon Rheinberger) erhalten. Da uns über den Verbleib der Reste von über 30 Kachelöfen von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert und der anderen Fundgegenstände, wie auch Poeschel (Kunstdenkmäler, 1950), schreibt, nichts bekannt ist, erscheint es doppelt gerechtfertigt, die Ori- ginalberichte Egon Rheinbergers in extenso zu veröffentlichen. Es ergibt sich damit auch eine sinnvolle Ergänzung zu der vorgän- gig in diesem Jahrbuch wiedergegebenen «Baugeschichte der Burg Vaduz» von Hofrat Dr. Franz v. Wieser. Rudolf Rheinberger 76
        

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