Schloss Vaduz während der Restauration von 1905 — 1912 ihr Ende und damit auch die Verwendung des Schlosses als Kaserne. Die Kantine blieb als allgemein zugängliche Gastwirtschaft bestehen bis zum Jahre 1896. Die fortifikatorischen Bauwerke der Burg waren schon seit den ho- henemsischen Zeiten ganz vernachlässigt worden. Infolge ihrer immer zunehmenden Baufälligkeit wurden sie nach und nach aufgegeben. Von den beiden Rondellen wurden nicht nur die Dächer, sondern die gesam- ten Einbauten behufs Verwertung des Holzwerkes abgetragen. Die Wäch- terhäuser im inneren Burghof und im Zwinger wurden ganz kassiert. Auch das nach dem Brande von 1499 hergestellte Dach des Berg- frieds war inzwischen längst zugrunde gegangen, sodass 1860 der auf dem Grund des Turmes ausgesprengte neue Weinkeller durch ein un- mittelbar über dem Kellergewölbe angebrachtes Pultdach vor dem eindringenden Regen- und Schmelzwasser geschützt werden musste. Da aber dadurch der Wasserabfluss im Inneren des Bergfrieds nicht genü- gend geregelt war, sah man sich 1872 genötigt, den Turm durch ein hinter den Zinnen aufgestelltes Satteldach abzudecken. 69
        

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