Abb. 1 Profil mit den verschiedenen Auffüllschichten im oberen Teil des Nordrondells Schuttmaterialien erkennbar, die wie Schuppen aufeinander liegen und vom Hügel her nach aussen gekippt aufgeschüttet worden sind. Ein relativ ebenes Gehniveau, dessen Oberfläche aus einer sandig-humosen, mit Mörtelbrocken durchsetzten Masse bestand, bildete die Unterlage für diese Auffüllung. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte es sich hier um das 1904 erreichte Niveau handeln, das teilweise, besonders auf der Seite des Abhangs, durch bauliche Eingriffe beschädigt wurde. Nur wenig über dem Gehniveau gelegen fand sich ein Tiroler Etschkreuzer (Abb. 2, 1), der unter Erzherzog Sigismund ab 1472 geprägt worden ist, aber sicherlich zur Erbauungszeit des Nordrondells noch im Umlauf war. Ähnliche Gepräge bilden übrigens die Schlussmünzen des wohl während des Schwabenkrieges 1499 vergrabenen Münzhortes von Schellenberg (Kittelberger 1931, Nr. 4—5). Aus Eisen ist eine massive Armbrustspitze mit Tülle und eine Gürtelschnalle mit blechummantelter Dornauflage (Abb. 2, 2—3). Etwas jünger dürfte eine fein verzierte bronzene Buchschnalle (Abb. 2, 4) sein, wie sie ähnlich auch aus der 10
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.