— 168 — grosse Tugenden verdienterweise zu empfehlen war, ehrbar, massig, Gott und den Menschen vor allem wohlgefällig, im gesetzlichen Alter und ehelicher Geburt, umsichtig in geistlichen und weltlichen Dingen, auch sonst fähig und geeignet» («mulierem utique Religiosam et hones- tam, providam et discretam, vite moribus et magnis virtutibus merito commendandam, castam, sobriam, deo et hominibus super omnia pla- centem, in etate legitima et de legitimo matrimonio procreatam, in spi- ritualibus et temporalibus circumspectam et alias habilem et ydoneam»). Zeugen: Johann von Lochen, Rektor der St. Stephanskirche Lindau, "Nikolaus Solbach, Johann Bachmann, Johann Gunczenbach, Johann Veider, Kleriker. Notariatsinstrument des Notars Petrus genannt Kaibli von Ravensburg. Original im Hauptstaatsarchiv München Stift Lindau Urkunde n. 263. - Pergament 29 cm lang X 42, Plica 5 cm. — Notariatszeichen des P. Kaibli mit Unterschrift. Unten eingehängt an blauen Leinenschnüren Siegel des Kapitels, spitzoval, beschädigt, 6 cm lang X 3,7, dunkelgrün in gelber Wachspfanne, im mit Rauten, Rosetten und Rosenstrauch verzierten Siegelfeld unter kleinem Baldachin Muttergottes sitzend, daneben Jesukind stehend auf dem Sitz. Um- schrift beschädigt: S' CAPITVLI... E : MARIE : LINDAWIEN 
-. Im Kuvert Splitter eines Siegels (sehr klein) Spitzovalschild mit drei Ringen. Rückseite: «erwellung Instrument frow vrsulen von 
schellemberg» (15. Jahrh.); «De Ao 1410 Die 18tava 
May» (17. Jahrh.); «1410 
V/18» (Bleistift, 19. Jahrh.); «263» (blau, modern). T r an s s um p t im Hauptstaatsarchiv München Stift Lindau Urkunde n. 265. 1 Lindau im Bodensee. 2 Schenken von Landegg aus Gde. Lütisburg, Alt-Toggenburg. 3 Schenken von Gastet aus Tägerwilen, Kt. Thurgau. 4 Ritter von Wolfurt, bei Bregenz. 5 Ritter von Weiler im Allgäu. 6 Ritter von Ramschwag aus Gde. Häggenschwil, Kt. St. Gallen. 7 Ritter von Helmsdorf, Kr. Überlingen, Baden-W. 8 Ritter Vogt von Leupolz Gde. Prassberg, Kr. Wangen. 9 Ritter von Rorschach, Kt. St. Gallen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.