— 159 — sen. Der Mann Graf Heinrichs, den die von Schellenberg ge- fangen, ihm sein Vieh genommen und niedergeschlagen haben, soll frei sein und was vom Vieh vorhanden ist, soll man ihm übergeben, über das verlorene entscheiden die Städte. Original im Hauptstaatsarchiv München, Montfort n. 48. — Urkunde im Kuvert mit Regest des 18. Jahrh. — Pergament 28,2 cm lang X 40,8, Plica 3,9 cm. Auf der Plica: «G. Lindau 1401 Freitag nach Andreas 
Apostol.» (Blei- stift, 19. Jahrh.). Siegel (der Stadt Lindau) fehlt. Rückseite: «22 ain Spruch von brasperg wegen wie dass gewonnen ward von dess abts von kempten wegen och gewan 
graue hainrich vnd sin sun 
dz» (um 1500); «1401 Dez. 
2» (Bleistift 19. Jahrh.). Erwähnt: Büchel, Regesten der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 262 (nach Baumann, Geschichte des Allgäus II, S.33). 1 Lindau im Bodensee. 2 Heinrich III. von Montfort-Tettnang f 1408. 3 Hans und Heinrich von Schellenberg. Uber sie (Hans III. und Hein- rich V. von Lautrach-Wagegg) Büchel, Geschichte d. Herren v. Schel- lenberg, Jahrbuch 1907 S. 66 - 69. 4 Prassberg, Gde. Leupolz, Kr. Wangen. 5 Wilhelm IV. von Montfort-Tettnang f 1439. 145. 1405, Juli 6. Ritter Walther von Hohenfels,1 genannt Herr Rümelli, der sich den elf Städten des Bundes um den See und im Allgäu um die zwei- tausend Gulden, die ihnen Marquard von Ems2 schuldig ist, neben anderen verbürgt hat, übernimmt weitere Bürgschaft, da etliche Siegel nicht an die Urkunde gekommen sind, nämlich das «herr Mai- quartz von Schellenberg3 ritters», Albrechts von Landen- berg* und Rudolfs von Landenberg* auch Rudolfs von Rosenberg5 von Bernang, der erschlagen wurde, bevor er die Urkunde bekommen konnte.
        

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