— 120 — auf Martini verliehen: den alten Weingarten zu Degelstein,3 der Henny Gräveli gehörte, zwei Weingärten Ruofen des Schedlers, genannt der Lawe und der Schedler, ferner Kunzen Vischlis Weingarten, Pyllunges Wein- und Baumgarten sowie Werners von Schachen Weingarten ge- nannt das Nyggely, dann ein Drittel des Torkels, der Grube und des Weihers «Bortt und Stades», auch der Häuser samt Zubehör. Original im Hauptstaatsarchiv München, Lindau Reichsstadt Urkunde n. 110. — Pergament 19,3 cm lang X 29,5, keine Plica. — Initiale über 5 Zeilen. Siegel hängt an Pergamentstreifen, rund, 3,3 cm, hellgelb, Spitzovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt). Umschrift (abgewetzt): + S' MARQVARDI DE SCHELLENBERG 
- Rückseite «Anno 1501 als Marquart Von schellenberg Von Wasserburg gelihen hat Cünraten dem pre=gentzer die guter nämlich benempt hierine zu Tegerstain, Vmm ain pfund pfeffer Anno dni 
1363» (Ende 15. Jahrh.); «dd.an St. Andreae abend a° 
1363» (17. Jahrh.); «jahrlichs 
Zins» (17. Jahrh.); «November 
29» (Blei, modern); «116» (Blei, modern); «regest» (Blei, modern); «112» (blau). Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg III, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1904 n. 547. Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg 1, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 91. 1 Marquard III. von Schellenberg zu Wasserburg. Über ihn Büchel, Ge- schichte der Herren von Schellenberg 1, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 89-96. 2 Wasserburg am Bodensee. 3 Degelstein in Hoyren, Stadt Lindau, B. 111. Lindau1 1365 März 21. Hans der öweler von Wasserburg,2 welcher ein Lehengut des Gotteshauses ULF. zu Lindau in Oberreitnau3 um acht Pfund gekauft hat, erklärt, dass er auf Mahnung durch das Stift oder seine Eigenleute, die des Gutes Genoss sind, dasselbe um acht Pfund wieder einlösen lässt. Da er kein Siegel besitzt, wird auf Oewelers Bitte die Urkunde mit des «vesten mannes/ Merken von Schellenbergs von Wasserburg4 Insigel» besiegelt.
        

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