— 116 — 107. 1361 September 5. Der Ritter Marquard von Heimenhofen1 teilt mit seinem Bruder Oswald seine aufgezählten Leute, Güter und Rechte, die zu ihrer Burg Burgberg2 gehören, wobei Edelleute ungeteilt bleiben. Auf Bitten Mar- quards siegeln Konrad von Sulzberg,3 «her Marquart4 von S c h e 1- lenberch 
Ritter», Konrad von Rauns5 und Dietrich von Ellhofen,6 genannt Berlin mit. Original im Hauptstaatsarchiv München, Hochstift Augsburg n. 388. — Pergament 34,0 cm lang X 54,0, Plica 3 cm. — Siegel in jüngeren Holzkapseln: 1. (Heimenhofen) fehlt, Pergamentstreifen 
hängt. — 2. (Sulzberg) am Rand be- schädigt, rund, 3,5 cm, gelb, Spitzovalschild mit drei Reihen Wolkenballen, Umschrift: CVNR ... ILITI. DE . SVL 
— 3. (Marquard von Schellenberg) hängt an Pergamentstreifen, der von einer Urkunde geschnitten ist und Teile zweier Zeilen enthält: «diu Gut mit allen»; «vnd mit allen rechten des ersten vischi diu»; stark beschädigt (Rand), rund, etwa 2,8 cm, hellgelb, in rautenverziertem Siegelfeld Helm mit Büffelhörnern und von unten Strahlenbündel (Helm- decken) zum Helm. Umschrift fehlt. 4. (Rauns) gelbes Bruchstück hängt, Spitz- ovalschild mit Steg, Umschriftrest: D RA.. 
— 5. (Ellhofen) stark beschädigt, rund, 3 cm, gelb, Sechspass mit Spitzovalschild, abgewetzt. Umschrift: + S' DIE . RICI. D 
—. Rückseite: «Tailung Marquardt vnd Osswaldts von Haimenhouen gebrüder Ihrer leut vnd gütter zum schloss Burgberg gehörig Anno 1361» (16. Jahrh.); «S. Mangni», 
«G.Z.A.h.» und «2 kl. 
septembr.» (17. Jahrh.); «Hochstift Augsburg fasc. 26 1361 IX. 5 
-388» (Blei, modern). - Regest des 18. Jahrh. beiliegend. Druck : Monumenta Boica Bd. 33b (1842) S 309 n. 267. Regest: W. Vock, Die Urkunden des Hochstifts Augsburg (1959) n. 417. 1 Heimenhofen, Burg bei Heimhofen, Gde. Grünenbach, LK Lindau. 2 Burgberg, LK Sonthofen. 3 Konrad von Sulzberg, Schwiegervater des Folgenden, von Sulzberg, LK Kempten. 4 Marquard I. von Schellenberg-Kisslegg f vor 1370. 5 Rauns, LK Kempten. 6 Ellhofen, LK Lindau.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.