— 114 — Eintrag im Hauptstaatsarchiv München Lindau Stift Lit. n. 57 (Lehen- buch von 1356) fol. 3b. — Papierblatt 29,8 cm lang X 21,5, linker (äusserer) Rand 3,2 cm frei, innerer Rand 1,6 cm. An den Rändern liniert und in der Mitte in zwei Längshälften geteilt, ist alt «I» paginiert. Über die Hds. s. n. 102. Datierung: Sie fehlt, doch auf der Rückseite beginnen die Beleh- nungen der Äbtissin Katharina «Anno domini M°ccc° Lvi° proxima feria quinta post 
urbani» ( = 26. Mai), die auf Grund von deren Einsetzung am 17. Mai (s. n. 102) zu den ersten gehören müssen. Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte d. Herren v. Schellenberg 1 Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 169 S. 224 nach Bau- mann, Geschichte des Allgäus Bd. II S. 541. Erwähnt: Baumann, Geschichte des Allgäus Bd. II S. 541; Büchel, Geschichte d. Herren v. Schellenberg I Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liech- tenstein 1907 S. 79 Anm. 3. Zur Sache: Die Unfreiheit der Schellenberger bezeugt auch die Ur- kunde von 1414 Januar 15 im HH Wien (Liechtensteiner Urkundenbuch 113 n. 386), wonach der Urahn Eberhards von Sax durch Heirat mit einer von Schellenberg seine Hochfreiheit verloren habe. 1 Katharina von Triesen Äbtissin zu Lindau, erwählt am 17. Mai 1356. 2 Ruef von Nidegg, von Neideck bei Isny, BW. 3 Büchel (Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch 1907 S. 79 Anm. 3) hält sie für die Gemahlin Ulrichs von Neideck; seine Quelle Baumann, Bd. II S. 450 enthält sich der Aussage. 105. Leutkirch,1 1360 Januar 31. «Der Erwirdigen fröwen fröw katherinun (von Triesen)2 von Got- tes Gnaden Abatissen, des Clösters/ zu vnser frownn, ze Lindow,3 enbiet Ich hainrich von schellenberg,4 minen willigen dienst». Er bittet sie, seinem bisherigen Leibeigenen, dem an ihr Gottes- haus verkauften ehrbaren Knecht Peter, Konrad Löchlins von Zelle, Bürgers von Leutkirch Sohn, Freiheit, Recht und Gewohnheit der an- deren freien Leute («fryge 
Lute») des Gotteshauses zu verleihen. Original im Hauptstaatsarchiv München Stift Lindau Urkunde n. 120. — Pergament 12,8 cm lang X 24,5, ohne Plica. Siegel Heinrichs von Schellenberg hängt an Pergamentstreifen, rund, 2,8 cm, ziegelgelb, Spitzovalschild mit zwei
        

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