Jahresbericht 1977 des Liechtensteinischen Landesmuseums M U S E U M S B E S U C H Das Liechtensteinische Landesmuseum wurde im abgelaufenen Jahre von 12'095 Besuchern besichtigt. Der Besuch war besonders im Januar, vermutlich wegen der weihnachtlichen Sonderausstellung, ver- hältnismässig gut, ging im Februar und März unter die letztjährigen Zahlen zurück und erreichte im Juli den Höhepunkt mit 2'613 Perso- nen, um im September wieder auf ca. l'OOO Besucher abzusinken. Es zeigt sich deutlich, dass die Monate mit dem grössten Fremdenverkehr dem Museum die meisten Besucher bringen. Es sind dies Juni, Juli und August mit ca. 2'300 Personen pro Monat, während auf die anderen Monate durchschnittlich 590 Besucher entfallen. Das Angebot geführter Besichtigungen wurde auch im vergangenen Jahr stark benützt. In 42 Führungen wurden angemeldeten Gesell- schaften und Schulen die Ausstellungen erklärt. Das ist bis jetzt die höchste Zahl geführter Besichtigungen. Auch die Museumsbesuche von Schulklassen haben erfreulicherweise zugenommen. Waren es 1976 noch 10, so sind sie 1977 auf 25 angestiegen, wovon 14 auf Schulen unseres Landes entfallen. VERANSTALTUNGEN Die Ausstellung «Jesuskinder und Weihnachtskrippen aus Wachs» aus der Sammlung Hubert Bühler, Eschen, die am 18. Dezember 1976 begonnen hatte, dauerte bis 13. Februar 1977. Die kleine, aber sorg- fältig gestaltete Sonderschau hat bei den Besuchern viel Anerkennung gefunden. Die Museumsleitung bemüht sich, jeden Winter eine spezielle Veranstaltung aus dem Gebiete der Volkskunde durchzuführen. Die Ausstellung von Anschauungsmaterial über den Wiederein- gliederungsfonds, die über Vermittlung von Graf Anton Gerliczy-Burian, 263
        

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