Es ist dies bereits der sechste urgeschichtliche Fund aus unseren Alpen. Die Urgeschichtsforscher vermuten, dass das Gebiet hinter dem Kulmen zur Bronze- und Eisenzeit nicht nur häufig begangen sondern vielleicht sogar besiedelt war. Diesbezügliche Hinweise fehlen zwar bis heute. Bei der intensiven Bautätigkeit besonders im Malbun und mit der entsprechenden Aufmerksamkeit könnten sich jedoch eines Tages weitere Aufschlüsse ergeben. Die bis jetzt gemachten urgeschichtlichen Alpenfunde seien kurz vorgestellt: 1940 fand Ferdinand Frick aus Schaan eine eiserne Lanzenspitze auf der Alpe Gritsch. 1958 fanden zwei Hirten, Hans Vogt und Franz Rehak aus Balzers, auf der Alpe Matta ein Schwert, das noch in der eisernen Scheide steckte. Beide Funde gehören in die späte Eisenzeit (ca. 400 v. Chr. bis Chr. Geb.). Auf der Alpe Sücka fand Georg Sele 1963 eine bronzezeitliche Lanzenspitze. Schon zu Anfang unseres Jahrhunderts fand der Hirte Franz Josef Büchel in einer Höhle auf dem Hahnenspiel eine Knochennadel, die er, wie es heisst, 20 Jahre als Pfeifenstopfer benützte, ehe sie rein zufällig einem Mitglied des Historischen Vereins zu Gesicht kam und von einem Fachmann als Gerät der Bronzezeit deklariert wurde. Und unsere jüngsten Funde: Das genannte Bronzebeil und eine eisenzeitliche Axt. ANDERE UNTERNEHMUNGEN Der 3. Band des 1. Teiles des Liechtensteinischen Urkundenbuches ist mit dem im Jahrbuch 75 erschienenen Register abgeschlossen. Es wird im Laufe des Jahres in Buchform erscheinen. Damit liegen die ersten vier Bände dieses für unsere Landesgeschichte hochbedeutsamen Werkes vor. Dr. Benedikt Bilgeri, dem wir die Bearbeitung liechten- steinischer Urkunden in österreichischen Archiven verdanken, hat sich bereits in den süddeutschen Archiven umgesehen. Die Veröffentlichung der ersten Lieferung zum 5. Band kann im nächsten Jahrbuch erfolgen. Zum Buch «Nach Amerika» von Norbert Jansen, das 1976 zum 200jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika im Verlag 250
        

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