Durch diese Schenkung des Scana-Hofes durch Kaiser Otto an das Kloster Säckingen wissen wir, dass dieses Kloster seit dem 23. 1. 965 in Liechtenstein Besitz hatte. J. B. Büchel nimmt den Scana-Hof für Schaan in Anspruch.16 Eugen Schafhauser schreibt, dass der eigentliche Sitz des Scana- Hofes offenkundig der Schön(Schan-Scan)-Bühl war. Oben auf dem Schönbühl gelangt man zum «Platzer»; gleich unten — nach dem Übergang zum Bühl (heute Gamprin) — schliessen die «Pfalz»-Bündt und die «Hof-Flur» an. Von dort führt eine Strasse zum sogenannten «Fronhof». Dieses Areal im Räume Eschen-Bendern-Gamprin gelegen, soll mit jenem vom Scana-Hof des churrätischen Urbars identisch sein.17 In diesem Raum des grossen Scana-Reichshofes, mit den zahl- reichen Einzelhöfen18 liegt auch der Ferdi-Büchel-Hof, und dieser Hof trug den Namen Langenacker, ein Geschlecht, das zu den Gotteshaus- leuten von Säckingen im Kt. Glarus gehörte. Otmar Längle 16 JBL 1927 S. 19 ff. 17 E. Schafhauser, Probleme der Rätischen Geschichtsforschung, Chur 1975, S. 257, 258, 260. 18 E. Schafhauser, Geschichtsfragen und Namenprobleme, St. Gallen 1964 S. 30. 235
        

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