indem ich auf alle Gerichtsbarkeit, die ich bis dahin über diese Güter mit Recht besessen, Verzicht leistete. Und damit niemals irgend ein Widerspruch entstehen könne, so habe ich, da ich mein eigenes Siegel nicht bei mir hatte, die gegenwärtige Urkunde mit dem Siegel der Äbtissin O. von Schännis und mit dem SiegelU. des Propstes des Hauses der heil. Maria in Rüti bekräftigen lassen. Zeugen dieses Rechtsgeschäf- tes sind folgende: U. der Propst in Rüti, U. der Leutpriester in Hunnen- wiler, H. der Ammann von Stegi, Ritter Ulrich von Glarus, H. v o n Langenacker, H. von Schännis, Kolb von Glarus und viele Andere. Diess geschah im Jahr der Gnade 1241, den 18. Brachmonat.9 Im Urkundenbuch der südlichen Teile des Kantons St. Gallen, bearb. v. Perret Nr. 781 heisst es: In einer Urkunde vom 5. Mai 1288, ausgestellt auf Burg Windegg, beurkundet Ritter Konrad von Schalchen, dass Dietrich von Wangen vor ihm Güter in Hirsindau, welche er von Graf Friedrich von Toggenburg zu Lehen trug an das Kloster Rüti ver- gabt. In dieser Urkunde werden als Zeugen genannt: Johanne abbate Rütinensi, Freiherr Diethelm von Regensberg Kt. Zürich (Er war Mönch von Rüti), Ulrich dicto Langenakker, Symon de Lindon, Walther de Brunnen. Nach dem Tode Rudolfs von Glarus am 9. April 1253 wurde das Meieramt zu Glarus dem Ritter Diethelm von Windeck (Niederwindegg bei Ziegelbrücke, Gem. Schäriis, Bez. Gaster), der Meier des Gottes- hauses Schännis war, zu Lehen gegeben; da die Mutter dieses Ritters, Frau Margaretha, des verstorbenen Meier Rudolfs eheliche Schwester war.10 Im «Seckingischen Urbar» werden im Jahr 1302 die Langenacker als Geschlecht freier Gotteshausleute genannt. Es heisst wörtlich: Dise Geschlächte sind ouch frye Gotzhusleuthe. Die an dem Bule. Die Speiche. Die von Luchsingen. Die Egkalle. Die von Horgenbärge. Die Gruningere. Die in dem Beyfang. Die im Krouche. Die Tierlinge. Die Fischelin. Die Begliger. Die von Lützingen. Die am Mure. Die Wigkisere. Die Cholte (Cholbe?). Die Kesslere. Die Wäglere. Die Künige. 9 J. J. Blumer, Urkundensammlung zur Geschichte des Kt. Glarus, Bd. I. Nr. 12. 10 J. J. Blumer, Urkundensammlung zur Geschichte des Kt. Glarus, Bd. I, Nr. 13. 232
        

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