Der Ferdi-Büchel-Hof in Gamprin Unter den Lehen-Urkunden des Klosters St. Luzi von Bendern heisst es im Jahr 1492: Lehenrevers des Johann Schächle von Gamprin, der den Langenacker zu Lehen hatte, um einen Zins von 4 Viertel Waizen, 40 Eiern und 12 Schilling Pfg. Dann heisst es im Jahr 1588: Hans Öhri, Landammann der Herr- schaft Schellenberg urkundet, dass er den langen Acker zu Lehen habe und 4 Viertel Waizen, 40 Eier und 12 Schillinge an Zins zu entrichten habe. (Es ist dies dasselbe Lehen, das im Jahr 1492 also 100 Jahre früher, Johann Schächli von Gamprin inne gehabt hatte. Und in diesen 100 Jahren war der Zins der gleiche geblieben). Im Jahr 1667 heisst es: Abt Florinus gibt dem Michael Purtscher von Gamprin zu Lehen: den Langenacker samt Haus und Stall, die das Kloster kurz vorher erbaut hatte, ferner 6 Güter. Das Lehen wurde auf 15 Jahre verliehen. Die Lehenträger hatten diese Güter in baulichen Ehren zu erhalten und durften sie nicht in andere Hände kommen lassen, auch keine Bäume fällen und keine neuen Wege durch diese Güter machen. Der Lehenpreis bestand in 2 Schäffeln Gerste, 10 Gul- Der Ferdi-Büchel-Hof in Gamprin, erbaut ca. Mitte des 17. Jahrhunderts. 227
        

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