— 110 — Eintrag im Hauptstaatsarchiv München im Kodex 220 des Stifts Kemp- ten fol. 31 a. — Pergament 35 cm lang X 28,5, innerer Rand 3 — 4 cm, äusserer Rand 5 cm frei. — Handschrift «Kopialbuch der Briefe des Stifts von 773 — 1524» bezeichnet, enthält ähnliche Erklärungen von einer Anzahl Rittern, auf fol. 30 b auch von Graf Rudolf von Montf ort-Feldkirch vom 21. September 1355, auf fol. 6 darüber eine Kundschaft von 22 Edlen. 1 Über Pantaleon von Schellenberg, den Sohn Tölzers zu Kisslegg, s. Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg II, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1908 S. 5 — 13 (ohne Benützung dieses Eintrages). 2 Marquard, Pantaleons Bruder s. Büchel II S. 5 —13. 3 Marquard III. nach Büchel II S. 12, der berichtet, dass 1353 Pantaleon und Marquard mit ihrem Neffen Marquard HL, des Tölzers Sohn, Zeugen bei Beilegung des Streites zwischen Stift und Stadt Kempten waren und am 16. Oktober 1354 gemeinsam eine Stiftung an die Kirchenpflege zu Kisslegg machten. 4 Stift und Stadt Kempten, Allgäu. 101. Frauenkloster Lindau} 1356 Mai 17. Abt Hermann von Pfäfers,2 Berthold Propst von Langnau3 und Nikolaus genannt von Wolfurt} Kanoniker in Lindau geben bekannt, dass nach dem Tode der Äbtissin Sy gn a von Schellenberg5 («bone memorie domina Sygna de 
Schellenberg») in Lindau am Montag den 16. Mai 1356 und ihrem Begräbnis am folgenden Diens- tag, an dem selben Tage zur Wahl einer neuen Äbtissin sich im Kapitel- saale die Kanoniker Nikolaus genannt von Wolfurt und Nikolaus ge- nannt Münser, beide Priester, dann die Kanonissen («canonicae») Ka- tharina genannt von Triesen6 («Kath. dicta de T r i s u n »), Agnesa von Arbon} Anna genannt vonTriesen8 («Anna dicta de 
Trisun»), Margareta genannt Brümsin? Anna genannt Mar- schalchin}6 Agnesa genannt von Wolfurt, Ursula genannt von Schellenberg»11 («Vrsula dicta de Schellenberg»),
        

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