— 106 — 97. Lindau, 1351 Januar 29. Johann Ädelli zu Lindau erklärt, dass über das Fuder Weinzins, das sein Vater Albrecht und seine Mutter Margaret aus dem Weingarten, vor Lindau zu Degelstein3 bezog, den Johann der junge Graf, Johann Ädellis Oheim Heinrich dem Fürer verkaufte und den er «von mar- quart von Schellenberg1 hern Marquarts von Schel- lenberg2 selgen sun ze rechtem lehen enpfangen .. 
», von seinen Eltern jederzeit frei verfügt werden kann. Original im Hauptstaatsarchiv München, Lindau Reichsstadt Urkunde n. 94. — Pergament 12,7 cm lang X 18,8, keine Plica. — Siegel (Johann Ädelli) hängt an Pergamentstreifen, rund, 3,0 cm, hellgelb, Spitzovalschild mit zwei Vögeln. Umschrift: + S' IOhANNIS DCI AEDELLIN 
- Rückseite: «Ano 1501 Als Johannes Aedely sich erkennt hat nichtz ze haben an dem füder wingeltz uss den guten zü Tegerstain anno 
1351» (Ende 15. Jahrh.); «dd. H. vor Liecht- mess ao 
1351» (17. Jahrh.); «Januar 
29» (Blei, modern); «99» (Blei, gestrichen); «95» (blau). 1 Marquard III. von Schellenberg zu Wasserburg f um 1390. Über ihn Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 81, 89 — 96 (ohne Benützung dieser Urkunde). 2 Marquard II. von Schellenberg zu Wasserburg. 3 Degelstein in Hoyren, Stadt Lindau B. 98. 1351 Juni 27. Ritter Georg von Starkenberg1 und seine Gemahlin Elisabeth, Tochter des verstorbenen Heinrich von Rötenberg 
2 und ihr beider Sohn Heinrich verkaufen die Burg Rötenberg mit aller Zubehör an Bischof Marquard von Augsburg um 1600 Pfund Pfenning Konstanzer Münze. Als Garanten, die sich zum Einlager in Kempten verpflichten, setzen sie die Ritter Konrad von Sulzberg,3 «Pantleon4 von Schellen- berg, hern Töllentzer5. her Marquarden6 von Schel- lenberg», Heinrich und Kunz von Rauns.1 i
        

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