— 93 — 85. 1338 November 23. «Mark von 
Schellenberg»1 belehnt zu Ravensburg in der Stube des Johann Trolle, dortigen Bürgers die Frau Margareta Ädellin, Bürgerin von Lindau mit einem Fuder Weinzins jährlich von dem Gut zum Degelstein,2 das man nennt Heinrich Graven Gut. Zeu- gen waren die Ritter Eberhart der Truchsess und Otto sein Bruder, Kienast, Hans Trolle, Kunz Kröl, Kunz der Smit, Ulrich der Büchler und viele andere ehrbare Leute; «Märk von Schellenberg» siegelt. Original im Hauptstaatsarchiv München, Lindau Reichsstadt Urkunde n. 76. — Pergament 7,2 cm lang X 29,6, keine Plica. — Siegel hängt an Perga- mentstreifen der von der Urkunde geschnitten, rund, 3,7 cm, ziegelgelb, spitz- ovalschild mit zwei Querbalken (Schildhaupt und Mitte), Umschrift: + S' MARCVARDI D . SCHELLENBERC 
- Rückseite: «Anno dni 1501 Als Märk von schelle-berg gelihen hat Margrethen ädilinen ain füder wingelt uff dem gut zü Tegerstain anno 
1338» (Ende 15. Jahrh.); «dd.C. vor Catharinae Anno 1338» (17. Jahrh.); «November 23», 
«82» (beides Blei, modern); «77» (blau). Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1901 n. 151. Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg I, Jahr- buch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 89. 1 Marquard III. von Schellenberg-Wasserburg. 2 Degelstein in Hoyren, Stadt Lindau, B. 86. Lindau, 1341 Januar 20. Sygin,1 Äbtissin zu Lindau erklärt, dass sie auf Bitten des Hein- rich Güderscher, Bürgers zu Lindau dessen Haus und Hofstatt zu Lindau vor Johann des Blasers Haus über der Reichsstrasse von ihm aufgenommen und das «baiden vnsren korfrowen kathrinen2 und Annen ir swester von Trison3 inen baiden gemainlich» geliehen habe; «die hant im dar vmb geben driuzehen pfunt pfenning»
        

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