— 91 — huss» als Wohltäterin des Stiftes erwähnt werde, doch sei dieser Ein- trag nicht von zeitgenössischer Hand, sondern sei im 15. Jahrhundert hinzugefügt worden. Dagegen sei der Eintrag vom 25. Oktober (MG Necr. I S. 194) «Ob. aeptissin Guota von Schellenberch 
etc.» (s. n. 162) gleichzeitig. Unabhängig von dieser Beweisführung ist festzustellen, dass in obiger Urkunde ein Hinweis auf Verwandtschaft mit denen von Triesen fehlt, obwohl er erwartet werden dürfte. 3 Aschach, Lindau. 4 Ritterfamilie von Triesen, Liechtenstein. 5 Ritterfamilie von Brunnenfeld, Bludenz, Vorarlberg. Margarethe von Triesen hatte also einen Ritter von Brunnenfeld geheiratet und war Mutter Johanns von Brunnenfeld. Die von Brunnenfeld waren über- dies als Blutsverwandte die Wappengenossen derer von Triesen. 83. St. Gallen, 1336 Mai 18. Abt Hermann1 zu St. Gallen erklärt, dass «Marquart,2/ wi- lont hern Marquarts Svn von Schellemberg»3 vor ihm auf die Mannlehenschaft des Weingartens und Torkels zu Degelstein1 den er vom Gotteshaus St. Gallen und den von ihm Berchtold Motz von Kempten innehatte, verzichtet hat. Auf «Marquarts von Schellemberg» Bitte verleiht der Abt das Gut als rechtes Lehen an Marquard von Heimenhofen5 sowie an Ulrich den He- herer anstatt des Berchtold Motz, als getreue Träger für das Gotteshaus. Original im Hauptstaatsarchiv München, Lindau Reichsstadt Urkunde n. 75. — Pergament 12,8 cm lang X 20,8, Plica 2 cm. — An Pergamentstreifen Siegel des Abtes spitzoval, 6 cm lang X 4,2, dunkelgelb, thronende Gestalt mit Stab, darunter Spitzovalschild mit aufgerichtetem Bär nach re. — Umschrift: S hERMANNI. DEI. GRA . ABBIS ... (MON?) SCI. GALLI 
- Rückseite: «1336 lehenbrieff des gütz zü Tegerstain Von dem apt von sant gallen den motzen von kempten gelihen Ano dni 1500 
ernüwert» (Ende 15. Jahrh.); «1336 V 18 Lindau Reichsstadt fasz. 13», «1336 Mai 
18» und «80» (alles Blei, modern) «76» (blau). Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg III, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1904 n. 541. Erwähnt: Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg I, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 89.
        

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