— 90 — 1 Tölzer II. von Schellenberg-Kisslegg f 1354. 2 Marquard 1. von Schellenberg-Kisslegg f vor 1370. 3 Hinang, LK Sonthofen. 82. Lindau,1 1335 Juli 15. Äbtissin Guta2 und das Kapitel des Gotteshauses ULF. zu Lindau verkaufen ihren Weinzehent aus dem Weingarten Struben, aus dem Weingarten Späglin und aus einem Weingarten in deren Nähe, alle jenseits Äschach3 gelegen «vnseren klosterfrowen — Kathrinen vnd Annvn ir swester von Tryson4 — Margreten ir swester von Brun/nenvelt,5 Johansen vnd Güten — derselben Margreten kynden inen allen gemainlich,» jeweils im Herbst «so man windemet» zu rechtem Leibding um 40 Pfund Konstanzer Münze. Nach dem Tode der Käufer soll der Weinzehent aus dem Struben an das Licht im Münster, der aus den beiden anderen Weingärten an das Kapitel des Gotteshauses Lindau fallen. Original im Hauptstaatsarchiv München Stift Lindau Urkunde n. 86. — Pergament 16,2 cm lang X 26,3, Plica 1,9 cm. — Siegel: 1. (Äbtissin Guta) hängt an Pergamentstreifen, spitzoval 5,3 X 3,8 cm, beschädigt, graugelb, auf Piedestal thronende Muttergottes mit Kind, links unterhalb betende Frau mit erhobener Hand. Umschrift: .. GUTE : DEI: GR-AB. A MON. LIN ... 
2. (Kapitel) hängt an Pergamentstreifen, spitzoval, etwa 5,0 X 4,0 cm, thronende Muttergottes mit Kind. Umschrift fehlt fast ganz: IND- Rückseite: «von des zehenden wegen vss dem 
Späglin (15. Jahrh.); «Der 
eltost» (16. Jahrh.); «Zu 
Eschach» (17. Jahrh.); «Nro 2.3-1335 do 
lO.Junij (18. Jahrh.); «15/7» (19. Jahrh. Bleistift), «86» (blau, 1. Jahrh.). 1 Lindau im Bodensee. 2 Nach Joetze, Geschichte der Stadt Lindau Bd. II S. 228-229 ist das Guta von Schellenberg, nicht wie bisher in Gefolge des Bruschius, (auch von Büchel, Geschichte der Pfarrei Triesen, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1902 S. 137 — 139 und nach ihm von Ulmer, Burgen S. 960) angenommen, eine von Triesen. Der Irrtum stamme aus dem Totenbuch des Stiftes, wo unter dem 27. Mai (MG Necr. 1 S. 188) zwar eine «Frow Guot von Trysen, aeptissin diss gotz-
        

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