— 67 — ihn verbrecherisch gefangengenommen, erpresst und um 8000 Mark Silbers geschädigt hat. Er wird sich wirksam bemühen, dass dem Erz- bischof die schuldige Busse und Wiedergutmachung vom vorgenanten Grafen und seinen Helfern zuteil wird. («.. adiutorium faciemus contra nobilem virum Rudolfum comitem de monte forti. dictum de. Sant Gans et suos Complices.qui eum.per Iniuriam cap / tiuauit. exactionauit.et dampnificauit.ad Octo Milia Marcarum argenti.et la- borabimus cum effectu.ut emenda.et satisfactio debita.de Comite prefato. suis que .. Complicibus sibi fiat.»). Transsumpt der Mainzer erzbischöflichen Richter vom 18. März 1323 im Hauptstaatsarchiv München, Kaiser-Ludwig-Selekt n. 1. — Beschreibung s. n. 65. Druck: Gudenus, Codex Diplomaticus Bd. 3, 97; MG Constitutiones Bd. V, 1, 51 n. 57. Regest: Böhmer, Regesta Imperii Bd. VII 237, n. 23; E. Vogt, Regesten der Erzbischöfe von Mainz Bd. 1 (1913) n. 1677; Perret, Urkundenbuch d. südl. Teile d. Kantons St. Gallen Bd. 2 (1973) n. 1102. 1 Lorch am Rhein in Hessen. 2 Ludwig der Bayer f 1347. 3 Peter v. Aspelt, Bischof von Basel und Erzbischof von Mainz f nach 1320. 4 Rudolf von Werdenberg-Sargans f nach 1322. 59. Köln, 1314 Dezember 2. König Ludwig1 bestätigt dem Erzbischof Peter von Aspelt,2 seinem Heimlichen Rat, nachdem er mit dessen Hilfe König geworden, unter anderem sein früheres Versprechen, ihm gegen den edlen Mann Ru- dolf3 Grafen von Montfort, genannt von S ar g ans und dessen Komplizen, der ihn verbrecherisch gefangenommen, erpresst und um 8000 Mark Silbers geschädigt hat, beizustehen; er wird sich wirksam bemühen, dass ihm die schuldige Busse und Wiedergutmachung vom
        

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