— 66 — 57. 1314 März 1. Konrad und Burkart Huober zu Äschach1 verkaufen den armen Feldsiechen zu Äschach den Baumgarten ihres verstorbenen Bruders, was «vlrich von schellenberg»,2 Kirchherr zu Lindau, Am- mann Winman, Heinrich Hardegge, Heinrich der Kellerman, Johann der Keller und Konrad Pollex bezeugen und Guota (von Schellenberg),3 Äbtissin zu Lindau zustimmend besiegelt. Original im Hauptstaatsarchiv München Lindau Reichsstadt Urkunde n. 47. — Pergament 17,2 cm lang X 26,8 Plica 2,8 cm. — Siegel hängt an Perga- mentstreifen, eingehängt durch Schlitz der Plica, spitzoval 5,8 cm lang X 3,8, hellgelb, im Siegelfeld auf Säulenkapitäl thronende Muttergottes mit Kind, zu ihren Füssen aus dem Schriftband kniende Gestalt mit erhobener Hand. Um- schrift: + S. GVTE: DEI.GR.-A.A BBE . MON . LINDA VGEN 
- Rückseite: «koffbrief vmb den 
Bomgarten» (spätes 15. Jahrh.); «Lindau R. St. T. 
8» (19. Jahrh.); «1314», 1314 März 1», 
«52» (alles Blei, modern); «49» (blau). Regest: Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg III, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1904 n. 535 S. 172. 1 Äschach, Lindau i. B. 2 Ulrich von Schellenberg, Sohn Heinrichs, f 1336, s. Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg 1, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907, S. 54 und besonders S. 56 — 57. 3 Guota von Schellenberg, Äbtissin zu Lindau nach Joetze, Geschichte der Stadt Lindau Bd. 11 S. 228 - 229 von 1286 bis 1335; Büchel, Rege- sten z. Geschichte d. Herren von Schellenberg III n. 535 spricht von Guta von Friesen. Über diese Streitfrage s. n. 162. 58. Lorch,1 1314 September 12. Pfalzgraf Ludwig2 vom Rhein, Herzog in Bayern verspricht dem Erzbischof Peter von Aspelt3 von Mainz eidlich, zum Dank für dessen Hilfe bei seiner Erhebung, falls er römischer König werden sollte, unter anderem Beistand gegen den edlen Mann Rudolf, Grafen von Montfort, genannt von S a r g an s und dessen Komplizen, der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.