— 32 — 19. Lindau,1 1291 August 11. H., Ritter von Schönstein- vollzieht mit Äbtissin Guta3 von Lindau die Teilung der Kinder ihres Eigenmannes Heinrich, genannt Tobiler aus der ungenossamen Ehe mit seiner Leibeigenen Adilheid. Zeugen: Herr Rudolf, Geistlicher der Kirche in Sigmarszell,11 Herr Goswin, Ritter von Ems,5 Herr Heinrich, Ritter von Schellenberg («Domi- nus h. miles de Shellinberch»)6, Herr Ulrich Ritter von Mont- fort, 
1Georius von Wiler,8 Ulrich Brendarius,9 H. genannt Megirie und sein Bruder Uozo. Original im Hauptstaatsarchiv München, Stift Lindau Urkunden n. 49. - Pergament 10,4 cm lang X 16,4, Plica 0,8 cm. — Sieget: 1. (Äbtissin Guta) an Pergamentstreifen Spitzovalsiegel 6 cmX 4, rötlichgelb, auf Säule thronend Muttergottes mit Kind, links darunter Frauengestalt mit erhobener Hand. Um- schrift: + S. GVTE. DEIGR— A. ABE. MON. LINDAVGENS 
— 2. (H. von Schön- stein) an Pergamentstreifen Spitzovalsiegel, beinahe dreieckig, 4,8 cm lang X 3,5, am Rand beschädigt, gelb, Spitzovalschild mit Querbalken, darüber geschacht. Umschrift: S HAINR DE SC AIN . MILIT. 
- Rückseite: «ain tailbrief vm lüte» (15. Jahrh.); «1291 11/8», «16 47/25 
B» (Bleistift) beides 19. Jahrh.; «49» (blau, modern). 1 Lindau im Bodensee. 2 Schönstein (Alt- und Neu-) Gde. Hohenweiler, Vorarlberg. 3 Guta, Äbtissin von Lindau, war eine v. Schellenberg, s. n. 162. 4 Sigmarszell, Landkr. Lindau, Bayern. 5 Ems = Hohenems, Vorarlberg. 6 Heinrich von Schellenberg am Eschnerberg. Die Nachrichten über ihn s. bei Büchel, Geschichte der Herren v. Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechtenstein 1907 S. 53 ff. (ohne Benützung der obigen Urkunde). 7 Ursprünglich Ministerialen auf Burg Montfort bei Weiler, Vorarlberg. 8 Weiter im Allgäu. 9 Lindauer Bürger.
        

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