Auch in bestehenden Naturschutzgebieten sollen die verlandeten und damit wasserarmen Ried- und Torfstichteile wieder mit Weihern und Tümpeln neu ausgestattet werden (26). Bei einigen Neugestaltungen von Wasserflächen konnte die Revitalisierung von Lebensräumen mit der Möglichkeit der Vermittlung von Naturinformationen verbunden werden, so etwa in der Natur- und Erholungsanlage St. Katharina- brunnen bei Balzers und im Haberfeld in Vaduz. Mit gezielter Infor- mation wird über die Bedeutung dieser Lebensräume am konkreten Beispiel aufmerksam gemacht (27, 28). Die Bedeutung solcher Einrich- tungen zur Schaffung eines vermehrten Verständnisses für die Belange unserer Umwelt kann nicht hoch genug veranschlagt werden (29). 8 SCHLUSS «Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass unsere Natur in ständig noch beschleunigtem Masse einer Verarmung und Trivialisierung erst entgegengeht. Hunderte von weiteren Arten werden verschwinden, immer zuerst die spezialisierten, charakteristischen, interessanten. Übrig bleiben jene, die an alle möglichen Bedingungen sich anzupassen wissen, die trivialen, gemeinen. Soll uns überhaupt von unserer einst so reichen Natur noch Wesentliches erhalten bleiben, sollen auch unsere Kinder noch wenigstens erahnen können, was z. B. an Zeugnissen aus der «Gletscherzeit» und der nachfolgenden Wärmezeit in unsere Land- schaft vorhanden blieb, dann muss eine wesentlich neue Haltung be- züglich Naturschutz in unserem Volk um sich greifen, verbunden mit dem Willen und der Bereitschaft, für diese Riesenaufgabe die ent- sprechenden Mittel einzustellen» (H. U. Stauffer, 1961, in 18). Dieser Aussage, vor bald zwanzig Jahren geschrieben, ist sachlich nichts hinzuzufügen. Das Wissen um unsere Umwelt ist zwar gewach- sen, und die konkreten Resultate in der eigenen Region ? Anschrift des Verfassers: Mario F. Broggi Dipl. Forsting. ETH/SIA Mamertenweg FL-9495 Triesen 332
        

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