in Frank/Ohio. Er starb am 26. September 1917 und wurde auf dem Friedhof seiner Ordensangehörigen in Carthagena/Ohio beerdigt.'237 Jakob Feger, Triesen Jakob Feger wanderte irgendwann zwischen 1852 und 1880 nach Amerika aus. Von dort wollte er wieder in die Heimat zurück, doch während der Überfahrt ging das Schiff unter. Feger rettete sich und wurde, nach dem er drei Tage lang auf einem Tischblatt auf dem Ozean getrieben hatte, von einem Schiff gerettet und nach Amerika zurück- gebracht, wo er an den Folgen des Unglücks starb.238 Josef Ferdinand Frick, Balzers Im Jahre 1845 verlor Alt-Richter Josef Ferdinand Frick von Balzers seine Frau Anna Maria, geb. Negele und stand plötzlich mit seinen acht Kindern, die zwischen dem zweiten und achten Lebensjahr standen, allein da. Fünf Jahre nach dem Tode seiner Frau beschloss er, mit seiner Familie nach Amerika zu reisen, wo er hoffte, für seine Kinder bessere Lebensverhältnisse zu finden. Nach seiner Einwanderung arbeiteten Joseph und seine drei bereits erwachsenen Söhne Thomas, Martin und Ferdinand zuerst in den Bergwerken von Pennsylvania, um dann weiter westwärts zu ziehen. Für kurze Zeit arbeiteten sie in Dubuque und etwas später auch auf den Farmen rund um Guttenberg. Schon bald aber zogen sie weiter westwärts, wo noch unbebautes Land die Siedler anlockte. Im Jahre 1859 bereits gehörte die Familie seines Sohnes Tho- mas zu den ersten Siedlern in der Gegend von Yankton/South Dakota. Thomas wurde bald ein einflussreicher Mann. Nachdem er in der Kavallerie gegen die Sioux gekämpft hatte, kehrte er 1865 wieder auf seine Farm zurück und wurde 1866 als Abgeordneter in die Territorial- verwaltung von Dakota gewählt. Später war er in verschiedenen Partei- ämtern engagiert und kandidierte — allerdings erfolglos — für das Amt des Ortsrichters. Die Farm, die er begründete, ist noch immer im Besitz seiner Nachkommen. 257 «L. Volksblatt», 30. 11. 1917. 258 LRA, Aufzeichnungen von Josef Seli, Triesen, geschrieben um 1915. 161
        

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