4. Abschnitt Einzelschicksale liechtensteinischer Auswanderer In den bisherigen drei Abschnitten wurden immer wieder Beispiele liechtensteinischer Auswanderer herangezogen, um die Geschichte der Emigration nach den Vereinigten Staaten zu illustrieren und zu doku- mentieren. Es hat sich dabei um typische Fälle gehandelt, die für die jeweilige Entwicklung der Auswanderungsgeschichte symtomatisch waren. Natürlich musste dabei eine Auswahl getroffen werden unter hunderten von Personen, deren Leben in der Neuen Welt mehr oder weniger bekannt ist. In einem Buch wie diesem aber sämtliche Aus- wanderer zu berücksichtigen, ist aus zwei Gründen nicht möglich: Einmal ist von der Mehrzahl der Auswanderer nicht mehr als ihr Name bekannt, zum zweiten hätten weitere, ähnlich gelagerte Beispiele Auf- bau und Lesefluss der bisherigen Abschnitte beeinträchtigt. Wenn wir hier an dieser Stelle noch einmal besonders auf Einzel- schicksale eingehen, dann deshalb, weil sich diese Auswanderer ent- weder nicht in den Ballungszentren liechtensteinischer Auswanderung niedergelassen haben, oder aber weil ihr Leben und Werk eine beson- dere Würdigung verdient. Die Reihenfolge der einzelnen Schicksale hält sich dabei nicht mehr an den chronologischen Ablauf der Aus- wanderungsgeschichte. Andreas Büchel, Schellenberg 1825 geboren, arbeitete er als Jüngling in Aeschers Fabrik in Feld- kirch und versah einige Jahre das Amt des Hilfsmesmers in der Feld- kircher Stadtkirche. Ende 1860 reiste er nach Amerika, wo er in die Ge- nossenschaft vom kostbaren Blute eintrat. Am 13. Juni 1871 wurde er, als 46jähriger, zum Priester geweiht und wirkte dann unter den deut- schen Siedlern im westlichen Ohio. Von 1899 bis 1917 versah er die Stelle eines Kaplans im Kloster der Schwestern vom kostbaren Blute 160
        

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