Schwelle hin, die zu einer Türöffnung (1,20 m) gehörte (Abb. 28). Das Gelände fiel an dieser Stelle relativ steil dem Tal zu ab, so dass die bergseitige Höhe der Aussenmauer nur ca. 30 cm betrug, die Innen- kante aber ca. 60 cm (487.40/486.86). Flankiert von zwei 55 cm dicken Mauern, die auf einer Länge von 3,60 m in einer Distanz von 1,60 m parallel zueinander liefen und in vier bis sechs Steinlagen in unklarer Schichtung bis zu 90 cm erhalten geblieben waren, erreichte man den Innenhof.52 Ein kleines Vorfundament zeichnete gegen den Raum 12 hin die Südwestmauer aus. Wir bemerkten hier graubeigen Mörtel aus Grubensand, in welchen kleinere Steine annähernd im Ährenmu- sterverband .verlegt waren (Abb. 29). Die Mauerkanten gegen die Räu- me 3 und 12Jerschienen leicht gerötet. Und von der .1,50 x 3,60 m grossen Bodenfläche fanden wir keine Spur. Die Niveauhöhe der Böden entlang der südöstlichen Aussenmauer müsste bei 487.00 gelegen haben (vgl. Profil EF 17 — 20, Planbeilage V). Als R a u m 2 bezeichnen wir den Innenhof, der früher zu vielen Missverständnissen Anlass gegeben hatte. Der Hofgrundriss weitete sich zu 8,10 (8,35) m Tiefe und zu 12,55 (12,90) m Breite aus. Die Südost- mauer begrenzte die Halle gegen die Räume 1, 3 und 12, wobei der Vorraum 1 vermutlich mit einem doppeltürigen Verschluss vom Atrium abgetrennt war. Die Seitenmauern des schmalen Vorhöfleins verbanden sich in der Mauertechnik mit der südöstlichen Innenhofmauer (stiessen aber ohne Verband beim bergseitigen Eingang an die Aussenmauer). Den östlichen 4,30 m langen Teil bildeten drei bis vier Steinlagen mit einer maximalen Höhe von 45 cm und 55 cm Dicke, verlegt in grau- beigen Mörtel aus Grubensand. Vorfundament war keines vorhanden. Beim Bau der Wasserleitung aus Tonrohren hatte man vermutlich im 19. Jahrhundert die Mauer vor der Abwinklung auf einen Meter Breite zerstört. Die 60 cm breite südwestliche Fortsetzung, welche die Räume 11 und 12 begrenzte, war nur mehr ca. 50 cm hoch und besass an der südöstlichen Mauerkante ein wenig ausgeprägtes Vorfundament; streckenweise bildeten brandgerötete Steine die Mauerhaut. Der Mörtel schien an diesem Fundamentzug eher grau zu sein. An jener Stelle, wo man die Südecke der Halle erwartet hätte (486.94/486.65), fiel gegen 52 Samuel Jenny, a. a. O., 193. 58
        

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