tung aber wurden in einer Distanz von 15,00 m drei Suchschnitte an- gelegt. Die so entstandenen Felder bezeichneten wir mit Gross-Buch- staben, die Schnitte in Talrichtung mit römischen Ziffern (s. Felder- plan, Abb. 5 und steingerechter Plan Nebengebäude BI, BII, Planbei- lage II). Um das Gelände auch gegen den Waldrand hin auf Baureste zu durchsuchen, zogen wir die parallelen Schnitte in 8.00 m Distanz bis gegen den Waldrand hinauf. In den Profilen oberhalb des Herren- hauses konnten wir weder Mauerreste, noch Strassenschotterung, noch Kulturschichten erkennen, so dass'die von Samuel Jenny zu Beginn dieses Jahrhunderts vorgetragene Meinung, die Römerstrasse Bregenz-Chur wäre hinter der Südostseite des Herrenhauses vorbei- gezogen, sehr unwahrscheinlich ist.21 Wir stellen die einzelnen Grabungsbefunde in der Abfolge des Gra- bungsvorganges vor. Die Grabungen setzen, wie erwähnt, im Gebiet der Neubauten B ein. Diese Bauten haben ihren Schwerpunkt in den Koordi- naten Y 159.710,0; X 29.514,0 (s. steingerechter Plan Nebengebäude BI, B II). Um während des Winters gegen die Unbill der Witterung geschützt zu sein, deckten wir den Südwestteil des Nebengebäudes B mit einer pro- visorischen Bedachung ein. So gruben wir mit einigen Unterbrüchen im Zeitraum vom 22. Oktober 1973 bis zum 8. März 1974 den Komplex der Nebengebäude B aus, wobei in dieser Zeit ein Teil der Grabungsequipe in den Grundrissen des Herrenhauses A und des Nebengebäudes C (seit der zweiten Novemberhälfte 1973) gegraben hatte. Schneefälle und Kälte verunmöglichten die Grabungsarbeiten im Zeitraum vom 28. November bis 14. Dezember 1973; einen reduzierten Betrieb notier- ten wir über die Neujahrstage bis zum 10. Januar 1974. 2. Prähistorische Fundplätze Kurz vor Weihnachten 1973 fiel uns bei Reinigungsarbeiten im Bereich- der Südwestmauer von Bau B I eine Lage geröteter Steine auf. Etwa 3.50 m von der Innenkante der Südecke des Baues BI in nördlicher Richtung entfernt und etwa ein Meter dem Rauminnern zu- 21 Samuel Jenny, JBL 1903, 193; Jenny hat am 1. Juli 1896 Landesverweser Stellwag kurz vor dessen Tod eingeladen, auf «die besprochene Begehung der Römerstrasse durch den Schaanwald« zurückzukommen. Jenny schlug für die Begehung den Juli 1896 vor. LRA Nr. 593 CC, 1. Juli 1896. 22
        

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