man das. Zimmer als «Geschirrkammer», der sich südwestwärts an geblich die Knechtekammer (14) und der Pferdestall (13) anschlössen Nicht sicher deutbar waren für die Ausgräber zu Ende des 19. Jahr hunderts die an der Bergseite des Hauses anschliessenden Zubaute: (15, 16). Ein ummauerter Erdkern, seitlich begleitet von zwei Rinnen galt als Rest von Stallungen oder Latrinen. In ihrer Funktion konn ten die Räume 11, 12 und 15 nicht sicher geklärt werden. Nachden Jenny im Raum 12 ein Gewölbestück liegen gesehen hatte, vermutete e hier einen Keller, während die Räume 11 und 15 als Wohnungen de: Gesindes galten. An den Nordrisaliten schloss sich die kleine Bade anläge an. Jenny erkannte in den Mauergrundrissen das Warmbad (19 (sudatorium, caldarium) und das Kaltbad (20) (frigidarium), das zu gleich als Ankleideraum (apodyterium) gedient haben soll. Das sons übliche Laubad (tepidarium) fehlte in Nendeln. Das Warmbad erhielt die Wärme von der tiefer liegenden HeizstelL (17) (praefurnium). Das Hypokaust wies einen Hohlraum von 43 cn auf, und der 15 cm starke aufliegende Boden (suspensura) wurde von 3: Stützen getragen (9 Sandsteinsäulen und 22 Stützen aus Tonplatten). Ai der Nordostwand des Warmbades war die halbkreisförmige Wanm (alveus) angebaut, unter welcher das Hypokaust ebenfalls durchzog. Der Ankleideraum (20) schloss gegen Nordosten ebenfalls eine halbkreis förmige Nische ab, die das Becken für das Kaltbad barg. Der Boden de Warmbades lag, bedingt durch die Hypokaustierung, 40 cm höher al der des Kaltbades und Ankleideraumes. Boden und Seitenwände über zog ein roter, geglätteter Estrich. Viertelkreisförmige Stäbe aus roten Estrich rundeten Ecken und Kanten ab. Auch waren die Abläufe de Wannen noch sichtbar. Beide Räume verband eine 70 cm breite Türe Das Brennmaterial wurde neben dem Präfurnium (v) in einem kleine) Depotraum (18) aufbewahrt. Den an die Nordwestseite der Badeanlag- angefügten Raum (21) bezeichnete Jenny als Nebengemach des Bade (accessorium); das Zimmer soll sich als Sonnenbad und AussichtsterrasS' geeignet haben und soll deshalb auch nicht bedacht gewesen sein. Eil Ablauf für das anfallende Regenwasser (u) brachte die Ausgräber zi dieser Deutung.11 11 Stellwag schilderte die Baderäume eingehend in seinem «Verzeichnis de für das fürstliche Landesmuseum bisher erworbenen Objekte», LRA a> 65/730, 1894. 16
        

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